Alle Termine dieser KircheKlagenfurt - Christkönigskirche, Klagenfurt

Töne für den Frieden
16:00 – 17:00

Zivildiener Paul Meschnark spielt auf der steirischen Harmonika, Texte gelesen von Franziska Kropiunig und Elisabeth Schneider-Brandauer.

Klagenfurt - Christkönigskirche, Klagenfurt roem.-kath.

Adresse: Tarviser Straße 30, 9020 Klagenfurt

ie Geschichte der Christkönigskirche ist mit jener des Diözesanhauses untrennbar verbunden. Die abwechslungsreiche und überaus spannende Vorgeschichte geht bis ins Jahr 1755 zurück, in welchem Siegmund III, Graf von Schrattenbach, als Erzbischof von Salzburg, daran dachte in Kärnten, das zu seiner Erzdiözese gehörte, ein Priesterhaus zu gründen.Am 1. August 1930 erfolgte durch das Bundesministerium für Unterricht die endgültige Genehmigung des Baues des neuen Priesterseminars in Klagenfurt jedoch ohne Kapelle. Durch langwierige und sehr geschickte Verhandlungen gelang es Fürstbischof Dr. Adam Hefter im März 1931 auch die Genehmigung für den Ausbau der Seminarkirche als zentrale Bedeutung für das Priesterseminar zu erreichen.Für die Projektierung konnte der kunstsinnige Fürstbischof den Wiener Dombaumeister Hofrat Architekt Dr. Karl Holey gewinnen, welcher die Pläne und Kostenvoranschläge ausarbeitete und auch die Detailpläne zeichnete. Die feierliche Grundsteinlegung erfolgte am 23.8.1931.Die Inneneinrichtung der Seminarkirche und des Priesterseminars wurde in den Jahren 1931 und 1932 durch Sammlungen sowie durch eine kirchlich auferlegte Seminarsteuer (5 % des Einkommens) der Kärntner Geistlichen finanziert. Fürstbischof Dr. Adam Hefter hat dem Bau dieser Kirche seine besondere Aufmerksamkeit geschenkt und die Gestaltung in engster Zusammenarbeit mit dem Baukünstler sowie den Bildhauern und Malern immer wieder beraten und so ein Werk kirchlicher Bauschöpfung entstehen lassen, das durch die Abgestimmtheit und Vollkommenheit der Maße eine edle Schönheit der Kirche verleiht.Die drei glasgemalten Portalfrontfenster von Prof. Heinrich Tahedl (1907 - 1985), die ursprünglich an der Westfront der Kirche waren und im zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurden, sind mit Hilfe der Tochter des Künstlers - der in Kanada arbeitenden Glasmalerin Ernestine Tahedl - 1990/91 renoviert und in den 8 Meter hohen schlanken Fenstern der südlichen Längsfront der Kirche eingebaut worden. Diese Glasfenster gehören mit ihrer Sequenz von figuraler Gestaltung und Texten zu den Raritäten der Zwischenkriegszeit.Der Hochaltar stammt aus der aufgelassenen Bürgerspitalskirche in St. Veit/Glan und ist eines der besten Werke der barocken Kärntner Altarbaukunst (1672). Er steht auf einem Altaraufsatz aus Sittersdorf. Das Hauptbild zeigt den Christkönigsgedanken mit dem triumphierenden Christus am Kreuz und der hl. Dreifaltigkeit. Das obere Altarbild ist ein Werk des akademischen Malers Hans Fischer (Wien) und zeigt die Königskrone Christi ruhend auf dem Buch mit den sieben Siegeln in einer Strahlengloriole.Die eindrucksvollen künstlerischen Werke wie der vom Bildhauer Wilhelm Bormann (Wien) in Messing getriebene Tabernakel sowie seine Seitenaltäre (Altar der Kärntner Heiligen, Evangelistenaltar, Altar der hl. Hemma und der wunderschöne Marienaltar), die in kleinen Relieftafeln aus gebranntem Ton dargestellten Kreuzwegstationen (Entwurf akad. Bildhauer Kirsch), die Sofittenmalereien an der Tragkonstruktion der Decke wurden im Jahre 2004 ergänzt durch den neuen Volksaltar des vielfach ausgezeichneten Künstlers Matthias Kralj. Der schwere Stein - eine Serpentinplatte aus Osttirol (Tauerngrün) ruht auf zylindrisch metallenen Füßen, die mit getriebenem Messing - das sich im Tabernakel wieder findet - verkleidet sind.Im März 1981 konnte die Christkönigskirche eine klangschöne 27-registrige Orgel auf Basis einer Leibrente erwerben.Bis 1984 wurde der Hochaltar in der österlichen Zeit durch das wunderschöne Millstätter Fastentuch von Oswald Kreusel (1593) verhängt. Da dieses nach nur 32 Jahren an seinen ursprünglichen Bestimmungsort zurückkehrte, hängt nun in der Fastenzeit in der Altarnische das Fastentuch Maria am Bichl, das aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammt und die ikonographische Besonderheit der Szene des Ganges Jesu durch den Bach Kidron (Joh 18,1) beinhaltet.Ursprünglich sollte die Kirche dem Hl. Johannes (Fest Johannes Enthauptung 29.8.) geweiht werden - in den Seitenteilen des Hochaltars sind die lebensgroßen Statuen des hl. Johannes des Täufers sowie des hl. Johannes Evangelista. Da es zu Bauverzögerungen kam und die Einweihung nicht im August, sondern erst 8. Dezember 1932 möglich war, wurde im feierlichen Pontifikalamt die Priesterseminarkirche Christus dem König geweiht.

Kärnten
Das gesamte Programm
dieser Kirche

16:00–17:00 Töne für den Frieden
17:00–19:00 Friedensvisionen
19:00–21:00 Taizé-Gesänge
21:00–21:15 Gemeinsame Friedensbotschaft