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Am Freitag, dem 25. Mai, findet bereits zum vierzehnten Mal österreichweit die ökumenische „Lange Nacht der Kirchen“ statt. In Kärnten laden die christlichen Kirchen an rund 100 Standorten zu einem abwechslungsreichen Programm mit mehr als 400 Programmstunden ein.
Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz lädt um 20 Uhr ins Bischöfliche Bildungshaus Stift St. Georgen am Längsee zum „Abendgebet“ am „Weg der Orientierung“ (Treffpunkt: Werner Hofmeister-Kreuz) im Stiftsgarten ein. Anschließend findet eine Brot-Verkostung mit Stifts-Bäckermeister Paul Jungreithmayr, MA im Lehmhaus statt.
Marianum, Domkapitelhaus, Bischöfliche Residenz, Schloss Pöckstein. Mit der Seminarkirche im ehemaligen Marianum mit dem Freskenzyklus aus dem Marienleben von Switbert Lobisser (Rudolfsbahngürtel 2; Einlass nur um 18 Uhr ) und dem Domkapitelhaus in Klagenfurt (Pernhartgasse 6; Einlass nur um 17 Uhr) gewähren heuer im Rahmen der „Langen Nacht der Kirchen“ gleich zwei Standorte, die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind, Einblicke. Führungen durch die Hauskapelle und die Repräsentationsräume der Bischöflichen Residenz in Klagenfurt (Mariannengasse 2) gibt es um 18 und um 20 Uhr. Auch der ehemalige Bischofssitz Schloss Pöckstein öffnet seine Türen und bietet kostenlose Führungen um 16.30 Uhr und um 18 Uhr an.
Krimi, Klöster, Kulinarik. Das vielseitige Programm der „Langen Nacht der Kirchen“ reicht von liturgischen Feiern über Konzerte, Pilgern und Wallfahren, einem speziellen Programm für Kinder und Jugendliche, hin bis zu Einblicken hinter Klostermauern, Fledermausbeobachtungen und Kirchenkino. Ein Kärntnerisch-Persischer Abend für alle Sinne erwartet die Besucher der Evangelischen Johanneskirche am Lendkanal in Klagenfurt. Kostproben aus der indischen Küche serviert Kaplan Bruno Arava in der Pfarrkirche Jakling. „Die Weltkirche zu Gast“ lautet das Motto in der Pfarre Feldkirchen, wo um 20 Uhr die „Begegnung Weltküche“ stattfindet. „Einblicke hinter Klostermauern“ gewähren u. a. die Elisabethinen (Historische Klosterapotheke, Krypta, Kirche und Kunsthaus „Marianna“) und Kapuziner (Kloserbibliothek und Klostergarten) in Klagenfurt. Mit dem Cabriobus als Detektive unterwegs auf den Spuren des Kärntner P. Brown zu „Alten Ansichten“ von Klagenfurt (Anmeldung vorab notwendig, da beschränkte Sitzplatzzahl) können sich Besucher von der Bestattung Kärnten aus  machen. 
Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz bezeichnet die „Lange Nacht der Kirchen“ als Einladung, „das große Angebot der christlichen Kirchen an kirchlicher Feierkultur und geistig-geistlicher Vertiefung, das eine Vielzahl an Zugangsweisen  zum Glauben ermöglicht“, zu erleben. Diese Vielfalt kirchlicher Ausdrucksformen sei, so der Kärntner Bischof, „notwendig, um den Glauben für unterschiedliche Personen und Milieus verstehbar zu machen“.
Superintendent Mag. Manfred Sauer lädt dazu ein, „die teilnehmenden Kirchen als Räume der Begegnung, des Vertrauens und der gegenseitigen Wertschätzung“ zu erfahren, seien doch, so Sauer, „offene Türen immer ein Zeichen des Vertrauens“. 
„Die Lange Nacht der Kirchen bietet die Chance, die Kirche immer wieder neu und anders wahrzunehmen“, so Projektleiterin Mag. Iris Binder. Die Pfarren würden, so Binder, die Nacht nutzen, um zu den unterschiedlichsten Angeboten einzuladen und ein sichtbares Zeichen für die Vielfalt in der  Kirche zu setzen.

Unterstützt wird die „Lange Nacht der Kirchen“ in Kärnten wieder von der Wiener Städtischen Versicherung Kärnten/Osttirol, der Kärntner Sparkasse AG und der Stadtwerke-Klagenfurt Gruppe. 
Für Landesdirektor Erich Obertautsch von der Wiener Städtischen Versicherung Kärnten/Osttirol ermöglicht die „Lange Nacht der Kirchen“ den Besucherinnen und Besuchern Jahr für Jahr „einen etwas anderen Blick auf die Kirche zu werfen und bringt mit landesweiten Veranstaltungen die traditionsreiche Kultur und Vielfalt der heimischen Gotteshäuser einer breiten Öffentlichkeit näher“. 
Für Vorstandsdirektorin Gabriele Semmelrock-Werzer von der Kärntner Sparkasse AG verweist auf Glaube und Kirche als „Anker und sicheren, beständigen Hafen im Leben“ und würdigt die Lange Nacht der Kirchen“ als Gelegenheit, „unbekannte Plätze der Einkehr zu erkunden und Neues zu erleben“. 
Für Mag. Sabrina Schütz-Oberländer und Mag. Clemens Aigner, Vorstandsmitglieder der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe, ist die „Lange Nacht der Kirchen“ eine „höchst erfolgreiche ökumenische Veranstaltungsreihe, die jährlich wächst – sowohl was die Zahl der teilnehmenden Kirchen bzw. Klöster betrifft, als auch der unterschiedlichsten Programmpunkte“. Es sei erfreulich, dass immer mehr Menschen die Gelegenheit wahrnehmen, „Gotteshäuser und Sakralbauten ganz anders erleben zu können“. 

Rückfragehinweis: Mag. Iris Binder, Tel. 0676 / 8772-2778

Detailprogramm zur „Langen Nacht der Kirchen“ unter www.langenachtderkirchen.at/kaernten