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LANGE NACHT DER KIRCHEN Freitag, 25. Mai 2018, 18 – 24 Uhr
österreichweit & ökumenisch

Am Freitag, 25. Mai 2018 findet in der Steiermark die 12. Lange Nacht der Kirchen statt! Diesmal auch mit einem Special zum Jubiläum „800 Jahre Diözese Graz-Seckau!

Rund 100 Kirchen, Klöster und Einrichtungen öffnen ihre Pforten für ein vielseitiges Programm und rund 500 Stunden Programm bei freiem Eintritt!

Wir laden herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen!

Gertraud Schaller-Pressler
Leiterin LANGE NACHT DER KIRCHEN Steiermark

Freuen Sie sich auf: prominente Gäste, abenteuerliche Kinderprogramme, geheime Klostergärten, mystische Momente, stimmungsvolle Konzerte, verborgene Schätze, Kulinarisches aus dem Mittelalter, Geschichten aus aller Welt, Ballett beim Lichterlabyrinth, Begegnungen bei Brot & Wein…

Alle Informationen zur „Langen Nacht der Kirchen“ am 25. Mai 2018 von 18 bis 24 Uhr finden Sie auf www.langenachtderkirchen.at/graz sowie im Kircheneck, Herrengasse 23, 8010 Graz, Tel: 0316 / 81 15 28.

Programmübersichten zur LANGEN  NACHT DER KIRCHEN am Freitag, 25. Mai 2018, 18 bis 24 Uhr, in der Steiermark:

STEIERMARK-PROGRAMMÜBERSICHT:
Programmübersicht im Sonntagsblatt
diese finden Sie auch kostenlos im
Appstore unter „Sonntagsblatt“

GRAZ – PROGRAMMHEFT:
Hier finden Sie unser Grazer Programmheft als pdf und hier zum Durchblättern!

Mit dabei …  

In der Steiermark: Admont • Adriach •Altaussee • Bad Aussee • Bad Radkersburg • Bärnbach • Burg Finstergrün (evang.) • Eibiswald • Donnersbach • Feldbach • Fohnsdorf • Frohnleiten • Gams • Grundlsee • Halbenrain • Hartberg • Haustein • Hengsberg (kath., evang.) • Hollenegg • Kammern Kirchbach • Klein • Kindberg (evang.) Knittelfeld (kath., evang.) • Krieglach • Landl • Lang • Laßnitzhöhe• Leibnitz (evang.) • Leutschach • Maria Lankowitz •Mitterdorf • Oberwölz • Palfau • Peggau (evang.)• Pöllau • Seckau • St. Johann/Herberstein (Haus der Frauen) • St. Lorenzen im Paltentale • St. Martin/Sulmtal • Schloss Trautenfels • Stainz-Deutschlandsberg (evang.) • Straden • Söchau • Thörl • Tobelbad • Wildon • Wies • Winklern

In Graz: Albert-Schweitzer-Klinik (s. Kirche im Geriatrischen Gesundheitszentrum) • Altkatholische Kirchengemeinde • Antoniuskirche • Baptistengemeinde • Barmherzigenkirche • Belgierkaserne (Soldatenkirche) • Bischofhof • Diözesanarchiv • Diözesanmuseum • Dom • Don Bosco • Dreifaltigkeitskirche (Schulschwestern) • Evangelische Heilandskirche • Evangelische Kreuzkirche • Franziskanerkirche • Herz Jesu • Kalvarienberg • KirchenEck • Koptisch-Orthodoxe Kirche • Landhaushof • Leechkirche (Katholische Hochschulgemeinde)• Marienpfarre • Münzgrabenkirche • Priesterseminar • Rathaus (Afro-Asiatisches Institut/ComUnitySpirit ) • St. Andrä • St. Peter (Friedhof) •Stadtpfarrkirche • Steiermärkisches Landesarchiv • Steiermärkische Landesbibliothek • Stiegenkirche • Welsche Kirche

Tourstationen: Kunsthaus • Domherrenkapelle • Joanneumskapelle • Landhauskapelle • Bruder-Klaus-Kirche • Kirche St. Rupert • u.a.m.

Die Nacht wird wieder einmal zu kurz werden, gibt es doch vieles nur in dieser einen Nacht zu erleben: So tanzen erstmals Mitglieder des Ballett der Oper Graz zum Lichterlabyrinth im Innenhof des Priesterseminars. Im mystischen Dunkel der Franziskanerkirche leiht Schauspieler Michael Rast dem Hl. Franziskus seine Stimme.

Anlässlich 800 Jahre Diözese Graz-Seckau gibt es neben Sonderführungen zu den Jubiläums-Ausstellungen „Glaube Liebe Hoffnung“ (Kunsthaus) und „Last & Inspiration“ (Priesterseminar, Diözesanmuseum, Mausoleum) auch besondere Programmpunkte zu den 8 Jubiläums-Fragen:

„Wer hat die richtige Religion?“ – Diese Frage diskutiert Journalist Stefan Winkler mit dem Philosophen Peter Strasser und Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz in der Stadtpfarrkirche, ehe Autor und Poetry Slammer Omar Khir Alanam für „45 Minuten zwischen Graz und Damaskus“ den Alltag vergessen lässt und Stefan Heckel & Erich Oskar Huetter in einer Art „Mélange oriental“ Musik aus dem alten Jerusalem zum Klingen bringen.

Der Frage „Wollen wir noch selbst denken?“ geht die aus Tschechien stammende Grazer Stadtschreiberin Radka Denemarková in der Steiermärkischen Landesbibliothek nach.

„Muss ich heute Angst haben?“ – Das beantwortet Militärdekan Christian Th. Rachlé mit dem Team der Katholischen Militärseelsorge in der Belgierkaserne, die mit der Soldatenkirche aus dem Kosovo erstmals in der LANGEN NACHT DER KIRCHEN zugänglich ist.

Zur Frage „Rettet Schönheit die Welt?“ liest der Schauspieler Daniel Doujenis in der Welschen Kirche Texte von Bischof Egon Kapellari, zudem führt Alois Kölbl mit dem Bischof ein Gespräch zu Kunst und Kirche.

„Wo brauchen wir Grenzen?“ – Diesem Thema widmet sich das Afro-Asiatische Institut, das mit seinem Projekt ComUnitySpirit im Rathaus zu Gast ist. Altbürgermeister Alfred Stingl im Gespräch mit Michael Schaller. Eine Annäherung über unterschiedliche Filmausschnitte aus den Human Rights City Filmen („Menschenrechtsstädte dieser Welt“), Universum History u.a.

Alois Ruhri, ehemaliger Leiter des Diözesanarchivs, erläutert in seinem Rundgang durch Graz als Bischofsstadt mit Blick in die Geschichte die Frage „Wieviel Macht hat eine schwache Kirche?“.

„Ist Armut unfair?“ – Diese Frage erörtert Astrid Kury während der Bustour „Kunst des Helfens“, die zum Marianum, Haus FrancisCa u.a.m. führt.

„Was würdest du morgen zurücklassen?“ steht als Frage(-zeichen) über dem Programm der Leechkirche. Hier, im Paradise L. der Katholischen Hochschulgemeinde, präsentiert die LANGE NACHT DER KIRCHEN erstmals in Graz das berührende Projekt „Before I die“ von Candy Chang (New Orleans, www.beforeidie.city): Es lädt Menschen im öffentlichen Raum ein, innezuhalten und auf einer Tafelwand mit Kreide festzuhalten, was sie im Leben unbedingt noch verwirklichen möchten. Produziert wurde diese Tafel vom Re-Use-Team der Carla/ WerkStart- Graz Gruppe der Caritas. Erstmals ist die Caritas im Paradise L. auch mit einem „Carla & Paul – Late Night Shopping“ dabei, das nicht nur für Vintage-Modefans ein nachhaltiges Kauferlebnis bietet. Im Dachstuhl der Leechkirche ist zudem der TOT’n’TANZ von Igor Friedrich Petković zu sehen.

Um sich schließlich in das Jahr der Gründung der Diözese zurückzuversetzen, gibt es die ZEITREISE 800 – Mittelalter mit allen Sinnen: liet und spîse: Der Universitätsverein KuliMa kredenzt im Volkskundemuseum bei der Antoniuskirche Kostproben von „gmüess von arbeis und salssen“ zu Musik aus dem 13. Jahrhundert.

REDE! www.dramatikerinnenfestival18.at Die LANGE NACHT DER KIRCHEN bringt am 25. Mai auch Vorboten des internationalen DRAMA|TIK|ER|INNEN|FEST|IVALS Graz, das von 6.-8. Juni stattfindet und vom Schauspielhaus Graz und dem DRAMA FORUM von uniT erstmals in Kooperation mit KIRCHEN KULTUR GRAZ ausgerichtet wird. Im Vorfeld wurden internationale AutorInnen beauftragt, ausgehend von einem Bibelzitat Kurztexte zu verfassen.

Folgende Texte werden bereits am 25. Mai  in 7 Kirchen zu hören und zu erleben sein:

„Rede für den 25. Mai“ von Nele Stuhler, eine eigens für den Anlass geschriebene Rede; mit Schauspielerin Ninja Reichert. ZU SEHEN: in der Evangelischen Kreuzkirche (18.15 h), Evangelischen Heilandskirche (22.30 h) und Leechkirche (19.40 h)

„Gott ist drei Frauen“ von Miroslava Svolikova, eine Sound-Installation mit den Stimmen von drei Frauen und Schauspieler Mario Lopatta vor Ort. ZU SEHEN: Im Dom zu Graz (21.45 h)

„ES oder ABER (EIN UNWISSENDER WILL EINEN VERSTÄNDIGEN BELEHREN/WEIL ER LUST HAT ZU BADEN/ER WÄLZT DIE GEDANKEN HIN UND HER GEGEN DAS KULLERN IN SEINEM LEIB)“ von Barbara Rauchenberger: ein lyrisches Redespiel, dessen sanfte Töne auf eine überraschende Performativität treffen werden.

„In der Wahlnacht“ von Csaba Székely (Dramatiker aus Ungarn), der eine Rede für einen Politiker geschrieben hat, der sich bei den Zuhörenden für die Wahlniederlage bedankt; der Politiker wird verkörpert von Franz Solar, Ensemblemitglied des Schauspielhaus Graz.

„Medeas Klage“ von Emilio García Wehbi (Autor aus Argentinien), ein Text, der die Themen Verlust und Veränderung anhand einer der bekanntesten Frauenfiguren der griechischen Mythologie verhandelt. ZU SEHEN in einer der folgenden drei Kirchen: Münzgrabenkirche (21.15 h), Stadtpfarrkirche Zum Heiligen Blut (21.15 h), Dreifaltigkeitskirche (20.30 h).

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