Die Jakobskirche ist 1136 urkundlich erwähnt. Nach ihrer Zerstörung durch das Erdbeben von 1348 dauerte der Neubau über hundert Jahre. Heute finden wir eine dreischiffige, spätgotische Hallenkirche vor, die an ihren Außenwänden zahlreiche Grabdenkmäler und Wappensteine trägt. Im Inneren beeindrucken die mächtigen Rundsäulen und das reiche Schling- und Netzrippengewölbe. Zahlreiche Kunstdenkmäler zieren die Kirche. Die Kanzel (1555) im Stil der Renaissance weist auf die Reformationszeit hin, in der die Kirche als evangelische geführt wurde.