Superintendent Mag. Manfred Sauer, Superintendent der evangelischen Kirche A.B., Diözese Kärnten – Osttirol

„Klopft an, so wird euch aufgetan“ sagt Jesus in der Bergpredigt. Das ist wohltuend und ermutigend. Bei ihm sind wir willkommen. Jesus grenzt nicht aus, sondern eröffnet einen Raum des Angenommenseins. Offene Türen sind ein Zeichen des Vertrauens. Noch in meiner Jugendzeit waren die Haustüren am Land offen. Niemand hatte Angst, dass etwas gestohlen oder weggenommen wird. Man hat einander vertraut. Das ist leider verloren gegangen, weil Vertrauen auch enttäuscht und missbraucht wurde. Auch manche Kirchentüren bleiben bedauerlicherweise außerhalb der Gottesdienstzeiten verschlossen, weil es schlechte Erfahrungen mit Wandalismus oder Diebstahl gibt. In der „Langen Nacht der Kirchen“ werden die Türen jedenfalls weit geöffnet. Ein Raum der Begegnung, des Vertrauens und der gegenseitigen Wertschätzung soll eröffnet werden. In dieser Nacht gibt es Gelegenheit zum Hören, zum Sehen, zum Singen, zum Beten und zum Gespräch. Auch neue Wege zum Glauben und zur Biblischen Botschaft werden eröffnet. So hoffe ich, dass viele die Einladung unserer Kirchen annehmen und in dieser Nacht Neues entdecken und den Glauben vertiefen und stärken.

Mag. Manfred Sauer, Superintendent

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Superintendent Mag. Manfred Sauer, Superintendent der evangelischen Kirche A.B., Diözese Kärnten - Osttirol
„Klopft an, so wird euch aufgetan“ sagt Jesus in der Bergpredigt. Das ist wohltuend und ermutigend. Bei ihm sind wir willkommen. Jesus grenzt nicht aus, sondern eröffnet einen Raum des Angenommenseins. Offene Türen sind ein Zeichen des Vertrauens. Noch in meiner Jugendzeit waren die Haustüren am Land offen. Niemand hatte Angst, dass etwas gestohlen oder weggenommen wird. Man hat einander vertraut. Das ist leider verloren gegangen, weil Vertrauen auch enttäuscht und missbraucht wurde. Auch manche Kirchentüren bleiben bedauerlicherweise außerhalb der Gottesdienstzeiten verschlossen, weil es schlechte Erfahrungen mit Wandalismus oder Diebstahl gibt. In der „Langen Nacht der Kirchen“ werden die Türen jedenfalls weit geöffnet. Ein Raum der Begegnung, des Vertrauens und der gegenseitigen Wertschätzung soll eröffnet werden. In dieser Nacht gibt es Gelegenheit zum Hören, zum Sehen, zum Singen, zum Beten und zum Gespräch. Auch neue Wege zum Glauben und zur Biblischen Botschaft werden eröffnet. So hoffe ich, dass viele die Einladung unserer Kirchen annehmen und in dieser Nacht Neues entdecken und den Glauben vertiefen und stärken. Mag. Manfred Sauer, Superintendent