Erzbischof Dr. Franz Lackner OFM

Liebe Besucherinnen und Besucher der Langen Nacht der Kirchen,

Das Wort Achtung möchte unseren Blick in der Regel auf Dinge lenken, die beachtenswert sind. „Achtung“ meint aber auch, jemanden mit Respekt zu begegnen, in wertschätzender Verbundenheit. Fehlende Achtung, fehlende Wertschätzung hinterlassen Wunden, deren Heilung oft große Mühen und Anstrengungen bedarf. Auch unserer Welt wurden diese Wunden geschlagen; durch zu wenig Be-Achtung, zu wenig Achtsamkeit.
Am 28. Mai stehen in unserer Erzdiözese und in ganz Österreich die Kirchen offen, um über das Verhältnis von Mensch und Welt nachzudenken. Schenken wir unserer Schöpfung, unserer Mit- und Umwelt genug Aufmerksamkeit und Achtsamkeit?
Zugleich sind wir aber eingeladen, kritisch zu hinterfragen: Die Logiken des rein Weltlichen – überzeugen Sie in ihren allzu oft oberflächlichen Angeboten? Oder müssen wir hier Vorsicht walten lassen, auch hier achtsam sein? Gerade im vergangenen, von der Corona-Pandemie geprägten Jahr, ist bei vielen eine neue Nachdenklichkeit entstanden. Die Lange Nacht der Kirchen spricht die Einladung aus, unseren Blick zu weiten und zugleich auch tiefer vorzudringen in die Geheimnisse dieser Welt – UND darüber hinaus.

Mit herzlichen Segenswünschen

+Franz Lackner
Erzbischof

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Erzbischof Dr. Franz Lackner OFM
Erzbischof Dr. Franz Lackner OFM
Liebe Besucherinnen und Besucher der Langen Nacht der Kirchen, Das Wort Achtung möchte unseren Blick in der Regel auf Dinge lenken, die beachtenswert sind. „Achtung“ meint aber auch, jemanden mit Respekt zu begegnen, in wertschätzender Verbundenheit. Fehlende Achtung, fehlende Wertschätzung hinterlassen Wunden, deren Heilung oft große Mühen und Anstrengungen bedarf. Auch unserer Welt wurden diese Wunden geschlagen; durch zu wenig Be-Achtung, zu wenig Achtsamkeit. Am 28. Mai stehen in unserer Erzdiözese und in ganz Österreich die Kirchen offen, um über das Verhältnis von Mensch und Welt nachzudenken. Schenken wir unserer Schöpfung, unserer Mit- und Umwelt genug Aufmerksamkeit und Achtsamkeit? Zugleich sind wir aber eingeladen, kritisch zu hinterfragen: Die Logiken des rein Weltlichen – überzeugen Sie in ihren allzu oft oberflächlichen Angeboten? Oder müssen wir hier Vorsicht walten lassen, auch hier achtsam sein? Gerade im vergangenen, von der Corona-Pandemie geprägten Jahr, ist bei vielen eine neue Nachdenklichkeit entstanden. Die Lange Nacht der Kirchen spricht die Einladung aus, unseren Blick zu weiten und zugleich auch tiefer vorzudringen in die Geheimnisse dieser Welt – UND darüber hinaus. Mit herzlichen Segenswünschen +Franz Lackner Erzbischof