+ Dr. Manfred Scheuer, Bischof von Linz

Nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie sehnen wir uns nach Zeiten und Orten des Durchatmens und Aufatmens, aber auch nach Nähe und Gemeinschaft. Vieles in unserem Alltag hat sich verändert. Neue Formen und Rahmenbedingungen für ein gutes Miteinander müssen gefunden werden. Das gilt auch für das kirchliche Leben.

Bei der Langen Nacht der Kirchen ist – nach einem Jahr Pause – ebenfalls nicht einfach „alles beim Alten“. Etwas ist jedoch gleichgeblieben: Kirchen bieten Räume, in denen die Seele atmen kann, in denen wir Weite und Tiefe erfahren. Stille, Klänge, Gedanken, Gebete: All das zeichnet eine Spur von Ewigkeit. Die Lange Nacht der Kirchen lädt dazu ein, für einige Stunden Belastendes loszulassen, zur Ruhe zu kommen und der eigenen Sehnsucht nachzuspüren – ganz persönlich und doch in Verbundenheit mit anderen. Vor Gott hat alles Platz: Trauer und Freude, Erschöpfung und Lebendigkeit, Verzweiflung und Hoffnung. Wir brauchen Räume, in denen wir einfach sein dürfen, in denen wir uns zeigen dürfen, wie wir sind.

Dass in der Langen Nacht der Kirchen Ihre Seele weit und Ihr Herz leicht wird und Sie die Fülle des Lebens erahnen, das wünsche ich Ihnen von Herzen.

Foto: Diözese Linz / Wakolbinger

Übersicht Grußworte

< Zurück zu allen Grußworten

+ Dr. Manfred Scheuer, Bischof von Linz
Nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie sehnen wir uns nach Zeiten und Orten des Durchatmens und Aufatmens, aber auch nach Nähe und Gemeinschaft. Vieles in unserem Alltag hat sich verändert. Neue Formen und Rahmenbedingungen für ein gutes Miteinander müssen gefunden werden. Das gilt auch für das kirchliche Leben. Bei der Langen Nacht der Kirchen ist – nach einem Jahr Pause – ebenfalls nicht einfach „alles beim Alten“. Etwas ist jedoch gleichgeblieben: Kirchen bieten Räume, in denen die Seele atmen kann, in denen wir Weite und Tiefe erfahren. Stille, Klänge, Gedanken, Gebete: All das zeichnet eine Spur von Ewigkeit. Die Lange Nacht der Kirchen lädt dazu ein, für einige Stunden Belastendes loszulassen, zur Ruhe zu kommen und der eigenen Sehnsucht nachzuspüren – ganz persönlich und doch in Verbundenheit mit anderen. Vor Gott hat alles Platz: Trauer und Freude, Erschöpfung und Lebendigkeit, Verzweiflung und Hoffnung. Wir brauchen Räume, in denen wir einfach sein dürfen, in denen wir uns zeigen dürfen, wie wir sind. Dass in der Langen Nacht der Kirchen Ihre Seele weit und Ihr Herz leicht wird und Sie die Fülle des Lebens erahnen, das wünsche ich Ihnen von Herzen.

Foto: Diözese Linz / Wakolbinger

Übersicht Grußworte