
„Konsens unerwünscht“: Erinnern in der postmigrantischen Gesellschaft
19:00 – 20:30
Wie wird erinnert – und woran? Ist Österreichs Erinnerungskultur in der (post)migrantischen Gesellschaft angekommen oder braucht es neue Zugänge zum Holocaust? Diskutiert werden Gedenken, blinde Flecken, Opferkonkurrenz und neue Strategien. Ort: ehemalige „Schwedische Israelmission“ Wien. „Konsens unerwünscht!“ lädt zum Dialog mit Publikum ein. Gemeinsam mit dem ASH Forum der Zivilgesellschaft.
Wie und warum wird erinnert? Und woran? Ist die österreichische Erinnerungskultur in einer (post)migrantischen Gesellschaft bereits angekommen – oder braucht es neue Formen der Vermittlung, um den Holocaust verständlich zu machen? Braucht es stärkere Bezüge zu migrantischen Lebensrealitäten? Welche historischen und biografischen Verbindungen lassen sich herstellen, um Zugänge zur Geschichte zu eröffnen?
Im Gespräch geht es um Holocaust-Erinnerung im Spannungsfeld von ritualisiertem Gedenken, blinden Flecken, Opferkonkurrenzen und der Frage, wie sich neue Strategien der Erinnerungskultur entwickeln lassen. Veranstaltungsort ist ein geschichtsträchtiger Ort: die ehemalige „Schwedische Israelmission“ in Wien-Alsergrund.
„Konsens unerwünscht!“ ist eine Diskursreihe zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen. Zwei Expert:innen bringen unterschiedliche Perspektiven ein – doch es bleibt nicht beim Zuhören: Auch das Publikum ist eingeladen, sich aktiv einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Unterschiedliche Meinungen sind ausdrücklich erwünscht – im Dialog und gegen Polarisierung.
In Kooperation mit dem ASH Forum der Zivilgesellschaft.
Evangelische Messiaskapelle, Wien evangelisch A.B.
Website: www.evang9.wien
Adresse: Seegasse 16, 1090 Wien
Anfahrt: U4 Rossauer Lände, Straßenbahn D: Seegasse
dieser Kirche
18:30–21:30 Grätzloase wird zum Plauderbankerl
19:00–20:30 „Konsens unerwünscht“: Erinnern in der postmigrantischen Gesellschaft
21:00–22:00 Offene Kirche
