Alle Termine dieser KircheWiener Hofburgkapelle, Wien

Chorus Juventus – Oberstufenchor der Wiener Sängerknaben
18:10 – 19:00

Georg Friedrich Händel Let Thy Hand Be Strengthened, HWV 259
Traditional isiXhosa Indodana
Josu Elberdin Cantate Domino
W.A. Mozart Misericordias Domini, KV 222
Mia Makaroff Kaikki mat
Frank Ticheli The Earth song
Ola Gjeilo Ave Generosa
Brian Setzer Rock this town
volkstümliches Lied in neapolitanischer Sprache: Funicula-Angelina

Chorus Juventus – Oberstufenchor der Wiener Sängerknaben
Leitung: Daniel Erazo-Muñoz und Johannes Pell
Georg Friedrich Händel (1685-1759) Let Thy Hand Be Strengthened, HWV 259
Allegro Moderato/Larguetto/Alleluja – Klavier: Johannes Pell
Traditional isiXhosa, arr. Michael Barrett and Ralf Schmitt Indodana
Josu Elberdin (*1976) Cantate Domino
W.A. Mozart (1756-1791) Misericordias Domini, KV 222 – Klavier: Johannes Pell
Mia Makaroff (*1970) Kaikki mat
Frank Ticheli (*1958) The Earth song
Ola Gjeilo (*1978) Ave Generosa – Herrenchor
Brian Setzer (*1959) Rock this town arr: Kirby Shaw (*1941) – Ensemble
volkstümliches Lied in neapolitanischer Sprache: Funicula-Angelina, arr. Albert Hosp (*1964)



Wiener Hofburgkapelle, Wien römisch-katholisch



Website: www.hofmusikkapelle.gv.at

Adresse: Hofburg-Schweizerhof, 1010 Wien
Anfahrt: Ringlinien, U3, 2A, 3A, 57A

Die Hofburgkapelle (HBK), Sitz der "Wiener Hofmusikkapelle" (HMK), liegt im Geviert des Schweizerhofes – erstmals 1296 erwähnt, im 15. Jhdt. erweitert, 1449 der Heiligsten Dreifaltigkeit und allen Heiligen geweiht. Architektur: Die HBK wurde nach dem Vorbild der Sainte Chapelle in Paris als Doppelkapelle in zwei Geschoßen übereinander angelegt. Im 17. Jhdt. entstand das mit barockem Helm versehene Türmchen. Die HBK besitzt drei Joche und einen in fünf Seiten des Achtecks geschlossenen Chor, der mit einem Sterngewölbe versehen ist. Das heutige Fenstermaßwerk ist neugotisch (1874/75). Das Innere der Kapelle weist kostbaren Figurenschmuck auf. Die originale Bemalung der feingearbeiteten Schlusssteine wurde in den fünfziger Jahren freigelegt. Die über dem linken Seitenaltar aufgestellte holzgeschnitzte Muttergottesstatue dürfte um 1410 entstanden sein. Unter mehrfach restaurierten Baldachinen, die nur noch teilweise den original gotischen Bestand zeigen, umstehen holzgeschnitzte, farbig gefasste Heiligenfiguren den Raum, um den himmlischen Hofstaat zu vergegenwärtigen. Emporen und Oratorien wurden ab dem 16. Jahrhundert eingebaut. In der heutigen Zahl und Anordnung gehen sie auf Kaiserin Maria Theresia zurück. Der Tabernakelaufbau des Hochaltares mutet stark klassizistisch an, das eindrucksvolle Bronzekruzifix darüber stammt aus dem Jahr 1719. Seit 1498 ist die HBK Standort für sonntägliche Gottesdienste mit Sängerknaben und Orchester, anfangs nur für den kaiserlichen Hof, heute mit den Wiener Sängerknaben, Sängern aus dem Staatsopernchor und Mitgliedern der Wiener Philharmoniker für Gäste aus aller Welt.