Alle Termine dieser KircheRumänisch-orthodoxe Pfarrkirche „Hl. Antonius der Große“, Wien

Führung durch die Kirche: mit und über Ikonen im Gespräch
21:00 – 21:45

Der klassische Programmpunkt bei den orthodoxen Kirchen darf nicht fehlen.
Die rumän.-orth. Antonius-Kirche wird teilweise durch eine wunderbare, monumentale Wandmalerei mit biblischen Szenen und Heiligenfiguren ausgeschmückt (Ikonenmaler: Toma Gabriel Chituc).
Ikonen und ikonographisches Programm sind jedoch viel mehr als nur Kirchenschmuck: sie sind Zeugen einer Transparenz des Unsichtbaren.

Rumänisch-orthodoxe Pfarrkirche „Hl. Antonius der Große“, Wien rumänisch-orthodox



Website: www.sfantonie.at

Adresse: Pouthongasse 16, 1150 Wien
Anfahrt: U3 (Schweglerstraße), 9, 49 (Schweglerstraße, Märzstraße)

Die ehem. röm.-kath. Kirche Antonius von Padua wurde im August 1893 eingeweiht und war Teil des Antonius-Asylvereins, betreut von den Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul. Übergabe der Kirche an die Erzdiözese Wien: 1972. Im Jahre 2014 an die Rumänisch-Orthodoxe Kirche verkauft. Seitdem heißt sie rumän.-orthodoxe Pfarrkirche "Hl. Antonius d. Große" und ist liturgisch-spirituelles und sozial-kulturelles Lebenszentrum der gleichnamigen Pfarre. Neben Liturgie, katechetischer Bildung und karitativer Tätigkeit, sind Kinder- und Jugendaktivitäten sowie kulturelle Projekte Schwerpunkte der Pfarre, zumal sie kinder- und jugendstark ist. Die Ikonostase (Ikonenmaler: Toma Gabriel Chituc) wurde 2019 fertiggestellt. Ein Teil der Kirche wird mit Ikonenwandmalerei ausgeschmückt. In diesem Jahr (2026) werden Kirchenfassade und die zwei Glockentürme saniert (aus Eigenmittel). Die Kirche mit Gerüst ist auch ein aktuelles Symbol, dass Baustellen, Wege des Vorankommens und des Erneuerns zu den Grundelemente des Christlichen gehören. Die echten Baustellen sind aber unsichtbar und betreffen die Dynamik einer Gemeinschaft zwischen Tradition und Aktualität, zwischen Diaspora-Situation und Integration, zwischen Gesellschaft "hier und jetzt" und Himmelreich.