Dr. Christoph Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien

Am 25. Mai sind wieder viele Kirchentüren geöffnet und die Menschen sind eingeladen, Kirche mit allen Sinnen zu erleben. In Wien hat die Lange Nacht vor 14 Jahren begonnen und ist seither in viele Nachbarländer gewandert und präsentiert sich als gemeinsames Streben der Menschen guten Willens.
2018 gedenken wir in Österreich zweier folgenschwerer Wendepunkte in unserer Geschichte, die bis in die Gegenwart wirkmächtig sind und deren Lehren für das künftige Zusammenleben in Frieden bedeutsam bleiben. Die christlichen Kirchen verstehen sich daher als Brücke zwischen Sprachen, Nationen und Mentalitäten. Der gemeinsame Glaube an Jesus Christus erinnert uns daran, dass wir alle Brüder und Schwestern in einem Herrn sind. In der Langen Nacht der Kirchen verbindet uns die Hoffnung auf Frieden und Versöhnung.
Papst Franziskus hatte die Flüchtlinge in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 2018 als „Menschen auf der Suche nach Frieden“ bezeichnet. So ist die Lange Nacht der Kirche in ihrem Werben nach Verständigung untereinander auch eine Friedensbotschafterin geworden.
Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern der Kirchen das Erleben von Frieden und die Erfahrung von Liebe, um mit neuer Kraft auf den anderen oder den Fremden im eigenen Leben zugehen zu können.

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Dr. Christoph Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien
Am 25. Mai sind wieder viele Kirchentüren geöffnet und die Menschen sind eingeladen, Kirche mit allen Sinnen zu erleben. In Wien hat die Lange Nacht vor 14 Jahren begonnen und ist seither in viele Nachbarländer gewandert und präsentiert sich als gemeinsames Streben der Menschen guten Willens. 2018 gedenken wir in Österreich zweier folgenschwerer Wendepunkte in unserer Geschichte, die bis in die Gegenwart wirkmächtig sind und deren Lehren für das künftige Zusammenleben in Frieden bedeutsam bleiben. Die christlichen Kirchen verstehen sich daher als Brücke zwischen Sprachen, Nationen und Mentalitäten. Der gemeinsame Glaube an Jesus Christus erinnert uns daran, dass wir alle Brüder und Schwestern in einem Herrn sind. In der Langen Nacht der Kirchen verbindet uns die Hoffnung auf Frieden und Versöhnung. Papst Franziskus hatte die Flüchtlinge in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 2018 als „Menschen auf der Suche nach Frieden“ bezeichnet. So ist die Lange Nacht der Kirche in ihrem Werben nach Verständigung untereinander auch eine Friedensbotschafterin geworden. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern der Kirchen das Erleben von Frieden und die Erfahrung von Liebe, um mit neuer Kraft auf den anderen oder den Fremden im eigenen Leben zugehen zu können.