Mag. Manfred Koch, Superintendent der evangelischen Diözese Burgenland

Auch blieben sie die Nacht über um das Haus Gottes. (1.Chronik 9, 27)

 

Wir brauchen ein Zuhause, einen Ort, an dem wir uns daheim fühlen.

Dann steht unser Name draußen vor der Tür. Ein Sicherheitsschloss schützt uns vor ungebetenen Besuchern. Wir gestalten den Wohnraum nach unseren Bedürfnissen und fühlen uns wohl an unserem Platz. In jedem Dokument führen wir unseren Wohnort an, unsere Adresse gehört zu unserem Leben. Wir sind polizeilich gemeldet. Unser Ausweis wird regelmäßig verlängert. Die Staatsbürgerschaft kann nicht angezweifelt werden. Unser Haus haben wir selbst gebaut, unsere Wohnung gemietet. Das ist unsere Festung, aus der uns niemand vertreiben kann.

Die Kirche ist das Haus Gottes, aber auch unser Haus. Wir verinnerlichen damit, dass wir hier unseren Platz haben. Und sei es der, an dem wir immer sitzen. Unsere Kirchenbank gibt uns das Gefühl, daheim zu sein.

Hier sprechen wir unsere Gebete, hier haben wir Zeit für innere Einkehr und Stille. Wir singen die vertrauten Lieder.

Besonders die Abend- und Nachtgottesdienste haben ihre eigene Atmosphäre.

Viele Konfirmandengruppen mögen das Projekt „Kirchenschlaf“, bei dem sie eine ganze Nacht  eingehüllt in Decken und Schlafsäcke auf dem Kirchenboden schlafen. So soll Kirche vertraut werden.

Das Evangelium von Jesus Christus soll in vielerlei Art und Weise Geborgenheit und Hoffnung schenken.

Bei der Langen Nacht der Kirchen geht es um Vorträge, Lesungen, Konzerte und Diskussionen.

 

Ein herzliches Danke an alle, die bei der Planung und Durchführung der Veranstaltungen mitarbeiten.

 

Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern der „Langen Nacht der Kirchen“ viel Licht und Segen und gute Begegnungen.

 

Manfred Koch

Superintendent

 

 

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Mag. Manfred Koch, Superintendent der evangelischen Diözese Burgenland
Koch
Auch blieben sie die Nacht über um das Haus Gottes. (1.Chronik 9, 27)   Wir brauchen ein Zuhause, einen Ort, an dem wir uns daheim fühlen. Dann steht unser Name draußen vor der Tür. Ein Sicherheitsschloss schützt uns vor ungebetenen Besuchern. Wir gestalten den Wohnraum nach unseren Bedürfnissen und fühlen uns wohl an unserem Platz. In jedem Dokument führen wir unseren Wohnort an, unsere Adresse gehört zu unserem Leben. Wir sind polizeilich gemeldet. Unser Ausweis wird regelmäßig verlängert. Die Staatsbürgerschaft kann nicht angezweifelt werden. Unser Haus haben wir selbst gebaut, unsere Wohnung gemietet. Das ist unsere Festung, aus der uns niemand vertreiben kann. Die Kirche ist das Haus Gottes, aber auch unser Haus. Wir verinnerlichen damit, dass wir hier unseren Platz haben. Und sei es der, an dem wir immer sitzen. Unsere Kirchenbank gibt uns das Gefühl, daheim zu sein. Hier sprechen wir unsere Gebete, hier haben wir Zeit für innere Einkehr und Stille. Wir singen die vertrauten Lieder. Besonders die Abend- und Nachtgottesdienste haben ihre eigene Atmosphäre. Viele Konfirmandengruppen mögen das Projekt „Kirchenschlaf“, bei dem sie eine ganze Nacht  eingehüllt in Decken und Schlafsäcke auf dem Kirchenboden schlafen. So soll Kirche vertraut werden. Das Evangelium von Jesus Christus soll in vielerlei Art und Weise Geborgenheit und Hoffnung schenken. Bei der Langen Nacht der Kirchen geht es um Vorträge, Lesungen, Konzerte und Diskussionen.   Ein herzliches Danke an alle, die bei der Planung und Durchführung der Veranstaltungen mitarbeiten.   Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern der „Langen Nacht der Kirchen“ viel Licht und Segen und gute Begegnungen.   Manfred Koch Superintendent     Druckansicht