Dr. Ägidius Zsifkovics, Bischof von Eisenstadt

Das Fest des Glaubens, des Lebens und der liebender Gemeinschaft mit Gott und den Menschen erfahren: Genau das wird offenbar, wenn wir uns selbst, die Welt und die Menschen als Töne der Melodie Gottes erfahren, erspüren, erhören. Seit nunmehr 15 Jahren will uns die Lange Nacht der Kirchen diese Grunderfahrung nahe bringen: Wir alle sind ein kostbarer, ein unvergleichlich-einzigartiger, ein immer schon geliebter und liebend angenommener Teil der Symphonie Gottes. Und wir alle sind mit der Gabe beschenkt, die Melodie Gottes und Seiner Frohen Botschaft in die Welt zu tragen und füreinander zum Klingen zu bringen.

„Dann singt ihr Lieder wie in der Nacht, in der man sich heiligt für das Fest“ (Jes 30,29): Der für die diesjährige Veranstaltung gewählte Bibelspruch bringt das Grundanliegen und die Stärke der Langen Nacht der Kirchen wunderbar auf den Punkt. Denn die großartige Vielfalt und Vielstimmigkeit des angebotenen Programms für alle Kirchennachtschwärmerinnen und –nachtschwärmer durchzieht ein gemeinsamer roter Faden: die Einladung, sich selbst und in der Gemeinschaft als Teil der Melodie Gottes zu erfahren und das Geschenk mitzufeiern, mit wie viel Kreativität, Begeisterung und Leidenschaft wir Seine Melodie für andere und die Welt hörbar und erfahrbar machen können.

Jahr für Jahr staune ich und mit mir tausende Menschen, wie bunt und erfindungsreich, wie inspirierend und motivierend die tausenden Programmstunden der ökumenischen Langen Nacht der Kirchen sind, an der einmal mehr die geschwisterliche Partnerschaft der evangelischen (A.B. und H.B.) und der katholischen Kirchen im Burgenland zum Ausdruck kommt. So viel Musik, so viel Lebendigkeit, so viel Jugend, aber auch Zeit-Räume der Sammlung, des Stille- und Kraft-Tankens hat die Lange Nacht der Kirchen zu bieten. Und sie kann dies, weil die Kirchen lebendige, offene Häuser für die Melodie sind und sein wollen. Und weil so viele Menschen aus der Kraft des Glaubens daran mitwirken und diese Melodie weitertragen.

Lassen Sie sich ein auf diese wunderbare Polyphonie der glaubenden, der hoffenden, der liebenden Gemeinschaft der christlichen Kirchen! Das Geschenk, das dieses Wagnis zu bieten hat, ist nichts weniger als sich selbst als unverwechselbarer Ton der Melodie Gottes zu erfahren!

+ Ägidius

Bischof von Eisenstadt

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Dr. Ägidius Zsifkovics, Bischof von Eisenstadt
Das Fest des Glaubens, des Lebens und der liebender Gemeinschaft mit Gott und den Menschen erfahren: Genau das wird offenbar, wenn wir uns selbst, die Welt und die Menschen als Töne der Melodie Gottes erfahren, erspüren, erhören. Seit nunmehr 15 Jahren will uns die Lange Nacht der Kirchen diese Grunderfahrung nahe bringen: Wir alle sind ein kostbarer, ein unvergleichlich-einzigartiger, ein immer schon geliebter und liebend angenommener Teil der Symphonie Gottes. Und wir alle sind mit der Gabe beschenkt, die Melodie Gottes und Seiner Frohen Botschaft in die Welt zu tragen und füreinander zum Klingen zu bringen. „Dann singt ihr Lieder wie in der Nacht, in der man sich heiligt für das Fest“ (Jes 30,29): Der für die diesjährige Veranstaltung gewählte Bibelspruch bringt das Grundanliegen und die Stärke der Langen Nacht der Kirchen wunderbar auf den Punkt. Denn die großartige Vielfalt und Vielstimmigkeit des angebotenen Programms für alle Kirchennachtschwärmerinnen und –nachtschwärmer durchzieht ein gemeinsamer roter Faden: die Einladung, sich selbst und in der Gemeinschaft als Teil der Melodie Gottes zu erfahren und das Geschenk mitzufeiern, mit wie viel Kreativität, Begeisterung und Leidenschaft wir Seine Melodie für andere und die Welt hörbar und erfahrbar machen können. Jahr für Jahr staune ich und mit mir tausende Menschen, wie bunt und erfindungsreich, wie inspirierend und motivierend die tausenden Programmstunden der ökumenischen Langen Nacht der Kirchen sind, an der einmal mehr die geschwisterliche Partnerschaft der evangelischen (A.B. und H.B.) und der katholischen Kirchen im Burgenland zum Ausdruck kommt. So viel Musik, so viel Lebendigkeit, so viel Jugend, aber auch Zeit-Räume der Sammlung, des Stille- und Kraft-Tankens hat die Lange Nacht der Kirchen zu bieten. Und sie kann dies, weil die Kirchen lebendige, offene Häuser für die Melodie sind und sein wollen. Und weil so viele Menschen aus der Kraft des Glaubens daran mitwirken und diese Melodie weitertragen. Lassen Sie sich ein auf diese wunderbare Polyphonie der glaubenden, der hoffenden, der liebenden Gemeinschaft der christlichen Kirchen! Das Geschenk, das dieses Wagnis zu bieten hat, ist nichts weniger als sich selbst als unverwechselbarer Ton der Melodie Gottes zu erfahren!
+ Ägidius Bischof von Eisenstadt