Alle Termine dieser KircheWotrubakirche, Wien

Warum es nachts dunkel ist und was das mit der Schöpfung zu tun hat…
22:00 – 22:45

Der Astroverein betreibt am Georgenberg einen Sternengarten. In diesem Jahr werden wir eine Führung kompetenter Astronomen erhalten und uns ua mit folgender Frage beschäftigen: Warum ist der Nachthimmel trotz der unglaublichen Zahl von Sternen eigentlich schwarz?

Wir beginnen mit einem Blick zum Frühlingshimmel und stellen uns jene Frage, die schon 1823 den deutschen Arzt und Astronomen Wilhelm Olbers beschäftigt hat: Warum ist der Nachthimmel angesichts der unglaublichen Zahl von Sternen eigentlich schwarz? Die Antwort führt über die Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit, die jeden Blick ins Universum zu einem in die Vergangenheit (und nicht in die Zukunft) macht, zu Edwin Hubble und schließlich zum belgischen Theologen und Astrophysiker George Lemaître. Nachdem Hubble erkannt hatte, dass sich das Universum ausdehnt, folgerte Lemaître, dass das Universum einen Anfang vor langer Zeit hatte. Und in der Tat beantwortet dies Olbers‘ Frage: Der Nachthimmel erscheint schwarz, weil wir so weit in der Zeit zurückblicken, dass es noch keine Sterne gab – „Es werde Licht!“ noch nicht gesprochen war.
Nebenbei sind an diesem Abend der Mond und die beiden Planeten Venus und Jupiter gut zu sehen.



Wotrubakirche, Wien römisch-katholisch



Website: www.georgenberg.at

Adresse: Ottillingerplatz 1, 1230 Wien
Anfahrt: Straßenbahnlinie 60 bis Maurer Hauptplatz, dann Autobuslinie 60A bis Kaserngasse, anschließend ca. 10 min. zu Fuß. Am 29. Mai 2026 Sammeltaxi ab 18:00 bis 24:00 Uhr zwischen Maurer Hauptplatz und der Wotrubakirche. Ruf: +43664805374100.

Die Kirche am Georgenberg ist der Heiligsten Dreifaltigkeit geweiht. Sie wurde von Margarethe Ottillinger initiiert, von Fritz Wotruba entworfen und von Fritz Gerhard Mayr geplant. Ist sie Skulptur oder Architektur? Ein Bauwerk aus quaderförmigen Betonblöcken, ineinander greifend und übereinander geschachtelt. Aus diesen Klötzen formte Wotruba seine Riesenskulptur gegen Gleichgültigkeit: Seine rohe, nackte Skulptur einer Kathedrale. Hier verschmilzt  sie zu einer Einheit mit der sie umgebenden Landschaft, und wird als Architektur ebenso  Heimat für eine neu entstandene Gemeinde.