Aspern – St. Martin, Wien

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20:00 – 21:30


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Der Stream startet um 20:00

Junge Menschen fragen zu Klimakrise, Bebauung, Arbeitsplätzen, Mobilität…
Expert*innen antworten.

Mit:

*Dipl. Ing. Christoph Hrncir, Abteilungsleiter der MA 21B,
Magistrat der Stadt Wien, Stadtteilplanung und Flächenwidmung Nordost
*Dr. Jürgen Schneider, Sektionschef im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, interimistischer Leiter der Sektion „Klima und Energie“
*Univ. Prof. Dr. Aiko Voigt, Professor für Climate Science an der Universität Wien
*Dipl.-Ing. Sabine Wimmer, Abteilungsleiterin für Infrastruktur bei den Wiener Linien

*Belinda Szabo und Clara Pories, Aktivistinnen bei Fridays for Future

*Moderation: Claudia Dießner, Bloggerin bei meinplan.at



Termin-Website: https://www.aspern.at

Aspern – St. Martin, Wien römisch-katholisch



Website: aspern.at

Adresse: Asperner Heldenplatz 9 1220 Wien
Anfahrt: Ab U2 Donauspital etwa 10 Minuten Fußweg - oder drei Stationen mit der Straßenbahn Linie 25 bis Endstation. Oder U2 Aspernstraße und dann mit Bus 26A eine Station bis Oberdorfstraße.Alternativ: Bus 92 A ab U1 Kaisermühlen oder ab U2 Donaustadtbrücke oder ab U2 Hardegggasse bis Station Benjowskigasse, 2 Minuten Fußweg.

Die Pfarrkirche St. Martin steht am westlichen Ende des alten Ortskerns in der Mitte des Asperner Heldenplatzes. Das Bild am Hochaltar stammt von Ludwig Mayer (1830) und zeigt den Kirchenpatron, den heiligen Martin. Links und rechts davon die beiden Landesheiligen Leopold und Florian. Vor dem Hochaltarbild das Muttergottesbild, welches die Schlacht von 1809 und die Wirren danach so wunderbar überstanden hat. Die Beschädigung des Bildes soll von einem Säbelstich herrühren. Über den Seitenaltären hängt links ein Bild von Jesu Geburt und rechts ein Bild von Christi Auferstehung. Die Kreuzwegbilder aus der Schule des Kremser Schmidt erstrahlen nach ihrer Restaurierung 1995 in neuem Glanz. Die Glastrennwand zur seitlichen Anna-Kapelle (Wochentagskapelle) zeigt das Glasgemälde „Der barmherzige Vater". In der Kapelle befindet sich ein Bild der hl. Anna, der Mutter Marias. Die Glasfenster im Kirchenschiff zeigen die vier Evangelisten und die hl. Elisabeth. Das Bild der hl. Elisabeth bekam nach der Erweiterung der Kirche links vorne einen neuen Platz. Gleich rechts beim Eingang in der Pfarrkirche, unter der Orgelempore befindet sich eine beliebte Mariendarstellung (Pieta). Die Orgel wurde 1813 von Johann Georg Fischer errichtet und im Zuge der Kirchenerweiterung restauriert. Das vierstimmige Geläute im Kirch (Wehr-) turm ergibt zusammen ein sogenanntes „Salve-Regina-Geläute" in den Tönen g – h – d" – e". Vor dem Kirchentor steht der „Brückenheilige" St. Nepomuk, und vor dem Pfarrhof, am Aspemer Heldenplatz 9, eine Steinplastik des „Auferstandenen Christus". Eine besondere Kuriosität – die Kirche hatte zwei Eigentümer: Der ehemalige Wehrturm blieb auch nach dem Anbau des Kirchenschiffes (1670) im Eigentum der Gemeinde Aspern, alles Übrige unterstand den jeweiligen Patronatsherren. Der Turm der Kirche (ausgenommen das Geläute) war daher seit der Eingemeindung im Jahr 1904 Eigentum der Stadt Wien. Im Zuge der Erweiterung der Kirche wurde dieses Kuriosum beendet und einheitliche Eigentumsverhältnisse geschaffen. Bedingt durch die rege Bautätigkeit siedeln sich immer mehr Menschen in Aspern an. Darunter sind auch sehr viele junge Familien. So wurde die Kirche St. Martin allmählich zu klein. Ein Zubau an der Westseite des Kirchenschiffes hat hier Abhilfe geschaffen.

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