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Wiener Sängerknaben Dirigent – Oliver Stech, 18:00–18:45

Wiener Hofburgkapelle, Wien

Schubert Chor der Wiener Sängerknaben Dirigent – Kapellmeister Oliver Stech
Jacobus Gallus Confirma hoc, Deus / Hans Leo Hassler Cantate Domino
Johann Sebastian Bach Den Tod niemand zwingen kunnt / Franz Schubert Der 23. Psalm
Solo nach Ansage / John Mochnick Ave Maria / Ola Gjeilo Ubi caritas / Joshua fit the Battle of Jericho
Südafrika – Hlonolofatsa / Ēriks Ešenvalds Stars



Schubert Chor der Wiener Sängerknaben
Dirigent – Kapellmeister Oliver Stech
Jacobus Gallus um 1550-1591 Confirma hoc, Deus (Bestärke dies, o Gott) Psalm 68,29
Motette für vier Stimmen a cappella
Hans Leo Hassler 1564-1612 Cantate Domino (Singet dem Herrn)
Motette für vier Stimmen a cappella
Johann Sebastian Bach 1685-1750 Den Tod niemand zwingen kunnt
Duett aus der Kantate „Christ lag in Todesbanden“, BWV 4
Franz Schubert 1797-1828 Der 23. Psalm op 132 (D 706)
Solo nach Ansage
John Mochnick *1942 Ave Maria (Hail Mary)
Ola Gjeilo *1978 Ubi caritas (Wo Liebe ist, 1999)
Joshua fit the Battle of Jericho Traditionelles Spiritual Arr. Rollo Dilworth
Südafrika – Hlonolofatsa (Segen) Traditionelles Segenslied der Sesotho, Transkription: Henri
William Otsomotsi Arr. Oliver Stech
Ēriks Ešenvalds *1977 Stars (Sterne, 2011) für Chor und Wassergläser Text: Sara Teasdale 1884-1933

Die Wiener Sängerknaben singen im nächsten Programmpunkt gemeinsam mit dem Chorus Viennensis das Hallelujah von Giacomo Meyerbeer



Termin-Website: http://www.wienersaengerknaben.at/
Adresse: Hofburg-Schweizerhof, 1010 Wien
Anfahrt: Ringlinien, U3, 2A, 3A, 57A

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Konfession: römisch-katholisch
Website: www.hofmusikkapelle.gv.at

Die Hofburgkapelle (HBK), Sitz der "Wiener Hofmusikkapelle" (HMK), liegt im Geviert des Schweizerhofes – erstmals 1296 erwähnt, im 15. Jhdt. erweitert, 1449 der Heiligsten Dreifaltigkeit und allen Heiligen geweiht. Architektur: Die HBK wurde nach dem Vorbild der Sainte Chapelle in Paris als Doppelkapelle in zwei Geschoßen übereinander angelegt. Im 17. Jhdt. entstand das mit barockem Helm versehene Türmchen. Die HBK besitzt drei Joche und einen in fünf Seiten des Achtecks geschlossenen Chor, der mit einem Sterngewölbe versehen ist. Das heutige Fenstermaßwerk ist neugotisch (1874/75). Das Innere der Kapelle weist kostbaren Figurenschmuck auf. Die originale Bemalung der feingearbeiteten Schlusssteine wurde in den fünfziger Jahren freigelegt. Die über dem linken Seitenaltar aufgestellte holzgeschnitzte Muttergottesstatue dürfte um 1410 entstanden sein. Unter mehrfach restaurierten Baldachinen, die nur noch teilweise den original gotischen Bestand zeigen, umstehen holzgeschnitzte, farbig gefasste Heiligenfiguren den Raum, um den himmlischen Hofstaat zu vergegenwärtigen. Emporen und Oratorien wurden ab dem 16. Jahrhundert eingebaut. In der heutigen Zahl und Anordnung gehen sie auf Kaiserin Maria Theresia zurück. Der Tabernakelaufbau des Hochaltares mutet stark klassizistisch an, das eindrucksvolle Bronzekruzifix darüber stammt aus dem Jahr 1719. Seit 1498 ist die HBK Standort für sonntägliche Gottesdienste mit Sängerknaben und Orchester, anfangs nur für den kaiserlichen Hof, heute mit den Wiener Sängerknaben, Sängern aus dem Staatsopernchor und Mitgliedern der Wiener Philharmoniker für Gäste aus aller Welt.