Armenisch-apostolische Kirche – St. Hripsime, Wien

Schluss muss sein …
22:50 – 23:00

… denn nur das Leben in Christus dauert ewig.

Armenisch-apostolische Kirche – St. Hripsime, Wien armenisch-apostolisch



Website: www.aakg.at

Adresse: Kolonitzgasse 11 1030 Wien
Anfahrt: Straßenbahnlinie O bis Radetzkyplatz bzw. U-3, U-4 und S-Bahn bis Wien-Mitte Landstraße und zu Fuß über die Ob. Viaduktgasse bis Kolonitzgasse 11 (Armenierplatz)

In Österreich leben Armenier seit dem 17. Jahrhundert. Die anfänglich sehr kleine Gemeinde, meist aus Kaufleuten im Dienst des Hauses Habsburg bestehend, wächst ständig. Am 21. April 1968 erfolgte die Einweihung der Kirche St. Hripsime im 3. Wiener Gemeindebezirk, Kolonitzgasse 11. Derzeit wohnen etwa 7000 Armenier in Österreich. Die Apostel Bartholomäus und Thaddäus haben das Christentum nach Armenien gebracht. Im Jahr 301 hat Armenien als erstes Land der Welt diesen Glauben als Staatsreligion eingeführt. 405 hat der armenische Mönch Mesrop Maschtotz das Alphabet mit viel göttlicher Inspirierung erschaffen. Kurz danach wurde die Bibel ins Altarmenische übersetzt, ein Werk, das als "Königin der Übersetzungen" bekannt ist. Von Anfang an hat die Kirche eine tragende Rolle gespielt, die Kultur, Sprache und Identität der Armenier – trotz jahrhundertelanger, oft brutaler Fremdherrschaften – nicht nur zu bewahren, sondern auch zu entwickeln und zu festigen.