Maria Schnee – Minoritenkirche, Wien

Lateinische Messe im überlieferten Römischen Ritus / Hymne an den Frieden
17:00 – 18:30

Erleben Sie die Schönheit u. mystische Spiritualität der altehrwürdigen römischen Liturgie, ihrer lateinischen Gebete u. gregorianischen Gesänge.
Am Ende der Hl. Messe erklingt auf Orgel (Eritreo) & Trompete (P. Stolz) die »Hymne an den Frieden« aus »Das Jüngste Gericht« von Lorenzo Perosi u. dem Mitglied der Italienischen Kongregation Pietro Metastasio, dessen Tod sich heuer zum 240. Mal jährt.

Die traditionelle katholische Messliturgie ist geprägt vom Geist der Anbetung Gottes, die durch die gemeinsame Ausrichtung von Kleriker und Messvolk auf Christus, sowie durch die erhabenen, die Verehrung Gottes ausdrückenden, heiligen Handlungen und durch die heilige Stille des Hochgebetes besonders gefördert wird.

Erleben Sie die traditionelle Spiritualität der Katholischen Kirche, die die großen Heiligen über Jahrhunderte geprägt hat und für die diese Kirche geschaffen worden ist:
Ein Gesamtkunstwerk aus Liturgie, Musik und Architektur.



Maria Schnee – Minoritenkirche, Wien römisch-katholisch



Website: www.minoritenkirche-wien.info

Adresse: Minoritenplatz 2a 1010 Wien
Anfahrt: U3 Herrengasse

Italienische Nationalkirche Maria Schnee / Minoritenkirche: Allgemein geht die Wissenschaft davon aus, dass die Minoriten vor 1230 in das babenbergische Wien kamen. Hier schenkte man ihnen ein Grundstück, wahrscheinlich schon mit einem Kirchlein, vor den Mauern der Stadt, nahe der herzoglichen Residenz. Spätere Ordenschroniken aus der Barockzeit berichten von der Bitte Leopolds VI. (gest. 1230) an den heiligen Franziskus in Assisi, anlässlich der Rückreise des Herzogs aus dem Heiligen Land im Jahre 1219, Minoritenbrüder nach Wien zu entsenden, was dann im Jahre 1224 erfolgt sei. Nach den Bränden von 1262 und 1276 legte König Ottokar II. Przemysl 1276 den Grundstein zum Neubau jener Kirche, die nach drei Bauphasen das heutige Aussehen erlangte. Die letzte größere Veränderung erfolgte in den Jahren 1892-1905 anlässlich der Neugestaltung des Minoritenplatzes. Mit kaiserlichem Dekret übergab Joseph II. 1784 das Gotteshaus der Italienischen Kongregation, und nach einer gründlichen Restaurierung fand am 16. April 1786 die feierliche Einweihung der Kirche unter dem Namen "Maria Schnee" ("Madonna della Neve") statt. Dieser Rechtszustand ist bis heute gültig und bildet die Grundlage der bis zur Gegenwart bestehenden intensiven Beziehung zu Italien. - Für weitere Informationen über die Minoritenkirche sowie über die italienische Kongregation siehe: www.minoritenkirche-wien.info