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St. Othmar unter den Weißgerbern, Wien

Lady Macbeth del Sacromonte
22:00 – 23:00

Flamenco-Tanztheater nach »Macbeth« von William Shakespeare.
Eine ehrgeizige, machtbesessene Frau, angetrieben durch die Prophezeiungen der Schicksalsschwestern, geht buchstäblich »über Leichen« und zerbricht letztlich an ihren (Un-)Taten. Shakespeares Dichtkunst und die klagenden Gesänge des Flamenco verdichten sich zu einer neuen Geschichte.

Shakespeares düsterstes Werk über politischen und gesellschaftlichen Aufstieg, Machterhalt und Sturz ist heute genauso aktuell wie vor 400 Jahren, und nicht nur in Schottland. Sacromonte, der Hügel oberhalb der Stadt Granada, ist das Viertel der Gitanos. Eine ehrgeizige, machtbesessene Frau, angetrieben durch die Prophezeiungen der Schicksalsschwestern, geht buchstäblich „über Leichen“ und zerbricht letztlich an ihren (Un-)Taten. Shakespeares Dichtkunst und die klagenden Gesänge des Flamenco verdichten sich zu einer neuen Geschichte.

Eszter Hollósi, Rezitation
Helena Guggenbichler, Mitra Rahimi und Claudia Rupp, Tanz
Jelena Reiter, Gesang
Franklin Henao-Valle, Gitarre
Carlos Ronda Más, Percussion



St. Othmar unter den Weißgerbern, Wien römisch-katholisch



Website: www.st-othmar.at

Adresse: Kolonitzplatz 1 1030 Wien
Anfahrt: Bahnhof Wien Mitte U3/U4/Schnellbahn - Fußweg 5 Minuten. Straßenbahn Linie O, Station Radetzkystraße/Matthäusgasse Straßenbahn Linie 1, Station Radetzkyplatz

Nach 8-jähriger Bauzeit wurde die St. Othmar-Kirche am 24.8.1873 geweiht und am 1.1.1874 zur Pfarrkirche erhoben. Die Kirche ist im neugotischen Stil erbaut. Die Pläne stammen vom Dombaumeister Friedrich von Schmidt, dem Erbauer des Wiener Rathauses. Der Turm ist mit 80 m einer der höchsten Kirchtürme Wiens. Sehenswert: Kreuzweg von Rudolf Holzinger, dem letzten Vertreter der Nazarenerschule; Goldene Muttergottes von Franz Barwig (seltene Darstellung: "Muttergottes reicht Jesus den Gläubigen hin"); Ölgemälde im Presbyterium: "Verherrlichung der hl. Margarete" von Anton Maulpertsch, 1767; "Hl. Familie" von Julio Giavani, 1860, Taufkapelle.