Pfarre Franz von Sales
Kaasgrabenkirche, Wien

HAZEL
19:00 – 20:00

Unter diesen Titel haben sich die Schülerinnen und Schüler des BG. 19.- „Im Grünen“ auf eine interessante Spurensuche zu den grundlegenden Wahrheiten bekannter Märchen begeben. Denn es ist der Haselnussstrauch, den Aschenputtel auf das Grab ihrer Mutter pflanzt…

Der Haselnussstrauch trägt allen Widrigkeiten zum Trotz reiche Frucht und beschert ihr letztendlich den geliebten Prinzen.
Ein Hinweis auch auf die Herausforderung der heutigen Zeit, der Natur wieder verstärkt Respekt und Schonung entgegenzubringen?

Die Aufführung findet vor der eindrucksvollen Fassade der Kaasgreabenkirche (Wien 19 ) statt, einer Manifestation des Glaubens: Ein reicher Kaufmann des ausgehenden 19. Jahrhunderts hat sie der Muttergottes gestiftet, zum Dank für die Heilung seines Sohnes von schwerer Krankheit.



Kaasgrabenkirche, Wien roem.-kath.



Website: https://www.kaasgraben.at

Adresse: Ettingshausengasse 1 1190 Wien
Anfahrt: Anfahrt mit Auto: gute Parkplatzsituation; öffentlich: Straßenbahn Linie 38 Station "An den langen Lüssen"; immer bergauf durch die parallel verlaufende Aslangasse (Gehzeit: ca. 10 Minuten).

Barrierefreiheit: Bitte gekennzeichnete Tür am Ende der Kirche beim oberen Parkplatz benützen. Wir helfen gerne! Generell gute Parkplatzsituation. _________________________________________________ Neobarocke Wallfahrtskirche "Maria Schmerzen" am Rande der Stadt und der grinzinger Weingärten. Eine sehr beliebte Hochzeitskirche. _________________________________________________ BESCHREIBUNG DER KAASGRABEN-KIRCHE: Die Kirche wurde im neobarocken Stil nach Plänen des Architekten Franz Kupka und des Hofbaumeisters Gustav Orgelmeister in den Jahren 1909/10 gebaut. Die hufeisenförmig ansteigenden Stiegenaufgänge zum Kircheneingang tragen an der inneren Seite die Steinreliefs eines künstlerisch gestalteten Kreuzweges der Bildhauer Abel und Paintl. ________________________________________________ Unterkirche (Krypta): Unterhalb des Plateaus, auf dem die Kirche steht, befand sich bis 1969 die Krypta, auf deren Altar die Statue der Schmerzhaften Muttergottes aus der alten Schwalbenkapelle aufgestellt war. Hinter der Krypta, die 1969 zu einem Pfarrsaal umgebaut wurde, befand sich ein Umgang, in dem man die Votivbilder und Weihegegenstände der alten Kapelle aufbewahrte. Die eine Seite des Umgangs steht heute der Jugend als Freizeitraum zur Verfügung, während die andere Seite Begräbnisstätte der Patres ist. In der Mitte des Umgangs befindet sich das Grabmal der Familie Esders. Die eindrucksvolle Gestaltung aus Laaser Marmor zeigt den auferstandenen Christus, von Engeln umgeben. Das Werk wurde 1924 vom Bildhauer Hans Schwathe geschaffen. ________________________________________________ Kirchenraum: Im Vorraum der Kirche, auf der linken Seite, erinnert ein in die Wand eingelassenes Marmor-Medaillon an den Stifter der Kirche, Stefan Esders. Der Kirchenraum ist hell und freundlich. Proportion und Gliederung sind klar und einfach. Den figuralen Innenschmuck schufen die Bildhauer Abel und Paintl. Der schönste Schmuck der Kirche ist die Marienstatue aus Marmor auf dem Hochaltar. Sie erhebt sich über dem mit bunten Marmorsäulen geschmückten Gehäuse des ehemaligen Tabernakels. ________________________________________________ Das Altarbild dahinter zeigt Maria verehrende Engel und ist eine Arbeit des Malers Rudolf Fuchs. Rechts vom Hochaltar steht der Hl. Franz von Sales und links der Hl. Bernhard. ________________________________________________ Über dem Eingang zur Sakristei befindet sich die Statue des Hl. Königs Ludwig IX. von Frankreich und über der Sakramentskapelle die Statue des Hl. Kaisers Heinrich II. Die drei letztgenannten Heiligen sind die Namenspatrone der Brüder von Stefan Esders, dem Stifter der Kirche. ________________________________________________ Am linken Seitenaltar wurde jene lebensgroße, barocke Skulptur der Schmerzhaften Muttergottes aufgestellt, die schon in der alten Schwalbenkapelle und später in der Krypta stand. Das Altarbild des rechten Seitenaltars stellt Franz von Sales dar. Davor befindet sich das Taufbecken. ________________________________________________ Die Kreuzwegbilder wurden von Sophie von Hohenberg, der Gemahlin des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand gespendet. Das Thronfolgerpaar fiel 1914 dem Attentat von Sarajewo zum Opfer. ________________________________________________ Rechts vom Haupteingang befindet sich die Gedenkkapelle der verstorbenen Oblaten des Hl. Franz von Sales und links vom Haupteingang die Donauschwabenkapelle, die auch als Beicht- und Ausspracheraum dient. ________________________________________________ Der Raum links neben dem Hochaltar wurde 1990 zu einer Sakramentskapelle umgestaltet, in der das Allerheiligste aufbewahrt wird. Dieser beheizbare Raum bietet 25 Personen Platz. Diese Kapelle ist der Gebetsraum der Oblaten des Hl. Franz von Sales, die als Gemeinschaft im ehemaligen Pfarrhaus wohnen, leben und beten. An Wochentagen feiert in dieser Kapelle die Ordensgemeinschaft ihren Gottesdienst, zu dem aber alle eingeladen sind. ________________________________________________ Am 1. Juni 2016 hat Christoph Kardinal Schönborn, der Erzbischof von Wien, unserer Kirche die Erlaubnis erteilt, im Sinne der Bulle „Misericordiae Vultus“ zur Ankündigung des „Heiligen Jahres der Barmherzigkeit“ vom 11. April 2015, Art. 3, eine Heilige Pforte der Barmherzigkeit in der Kirche „Maria Schmerzen im Kaasgraben“, 1190 Wien, in der Zeit vom 1. Juni bis 20. November 2016, zu errichten. ________________________________________________ Nahezu 50 Jahre, nämlich vom Zeitpunkt der Errichtung bis in die frühen Sechziger-Jahre des 20. Jahrhunderts, war die Kirche Ziel zahlreicher Wallfahrergruppen. An Marienfeiertagen wurden bis zu 4000 Pilger gezählt. Messen und Segenandachten sorgten für das geistige Wohl, Gastwirtschaften in unmittelbarer Nähe der Kirche für das leibliche Wohl. ________________________________________________ Innenrenovierung: In den Jahren 1993 bis 1995 erfolgte eine umfassende Innenrenovierung. Die Kirche bekam einen neuen Fußboden aus Solnhofner Marmor. 1995 wurde die irreparable Orgel aus dem Jahre 1924 abgetragen und durch ein neues Werk ersetzt. Das neue Instrument aus der Werkstatt von Orgelbaumeister Gerhard Hradetzky (Krems) verfügt über 24 Register, verteilt auf Hauptwerk, Rückpositiv (in der Emporenbrüstung) und Pedalwerk. Das Klangbild der mechanischen Schleifladenorgel steht ganz in der Tradition der süddeutsch-österreichischen Barockorgeln, ohne aber wesentliche Errungenschaften späterer Orgelbaugenerationen zu verleugnen. Besonders reizvoll ist das Gegenspiel von Hauptwerk und dem optisch wie auch akustisch exponierten Werk in der Brüstung der Empore. ________________________________________________ Turmrenovierung: Für die höchst notwendige Turmrenovierung musste die Kirche im Jahr 2009 sechs Monate lang eingerüstet werden. ________________________________________________ Wenn auch die Zeit der zahlreichen Wallfahrten seit etwa 1960 vorüber ist, so hat sich dieses Gotteshaus als Hochzeitskirche schnell einen Namen gemacht - ja mehr noch: Sie ist zur beliebtesten Hochzeitskirche Wiens geworden. Im Zusammenhang mit den vielen Trauungen, die hier stattfinden, steht auch die relativ große Anzahl der jährlichen Taufen. Sehr viele Paare, die im Kaasgraben geheiratet haben, lassen auch ihre Kinder hier taufen. ________________________________________________ Die vollständige Kirchenbeschreibung ist auch als Broschüre erhältlich oder auf https://www.kaasgraben.at nachzulesen. Text nach DI Manfred Wawra.

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