Pfarrkirche zur Kreuzauffindung, Steinbrunn

Friedensandacht mit „Harfenensemble Saitenwind“
20:00 – 20:45

Harfenensemble Saitenwind gestaltet eine Friedensandacht mit Musik und meditativen Texten

Pfarrkirche zur Kreuzauffindung, Steinbrunn römisch-katholisch



Website: www.martinus.at/Steinbrunn

Adresse: Kirchengasse 7035 Steinbrunn
Anfahrt: Zufahrt ab Ortsmitte über Wiener Neustädterstraße

Die katholische Pfarrkirche zur Kreuzauffindung auf einer Anhöhe über der Ortschaft Steinbrunn. Die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Steinbrunn stammt aus dem Jahr 1359. Nach einem Visitationsbericht von 1597 war die Kirche damals schon zu Ehren des Heiligen Kreuzes bzw. zur Kreuzauffindung geweiht. Im Zuge der zweiten Wiener Türkenbelagerung von 1683 wurden das Dorf und auch die Kirche von Steinbrunn stark in Mitleidenschaft gezogen und in Brand gesetzt. Wiederaufgebaut wurde sie bereits 1686 und hat seit damals ihre heutige Form und Ausstattung. Die Steinbrunner Kirche ist nach der Bauform eine einfache Saalkirche mit polygonalem Chorschluss. Sie weist ein einschiffiges Langhaus ohne ausgeschiedenes Presbyterium auf. Die Kirche ist mit einem abgewalmten Satteldach gedeckt. Am Langhaus befinden sich zweimal abgetreppte Strebepfeiler, die der Kirche ihren ursprünglichen gotischen Charakter verleihen. Was die Steinbrunner Kirche etwas untypisch macht, ist die Positionierung des Turmes. Beim Großteil der Kirchen des Burgenlandes handelt es sich um Kirchen mit Westtürmen. Hier ist der Steinbrunner Turm mit einer Positionierung im Süden eine Ausnahme. Die barocke Innenausstattung stammt zum Großteil aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Der mächtige dreigeschossige Hochaltar mit korinthischem Säulenaufbau erinnert mit seinem dreiachsigen Säulenaufbau und der betonten Mittelachse an mächtige Kirchenfassaden. Im Zentrum über dem Tabernakel befindet sich das Hochaltarbild mit der Darstellung der Kreuzauffindung durch die Heilige Helena. Die Inschrift am Barock-Altar datiert diesen in das Jahr 1687. Bemerkenswert, was die figurale Kirchenausstattung betrifft, ist die gekrönte Mariendarstellung, entstanden um 1700, und die Kanzel mit den vier Kirchenvätern und den vier Evangelisten, ebenfalls Ende des 17. Jahrhunderts zu datieren. Zum heutigen figuralen Ausstattungsprogramm zählen Figuren der Heiligen Florian, Rochus, Barbara, der beiden ungarischen Könige Stephan und Ladislaus, des Franziskus und Antonius, Petrus und Paulus, Johannes, Sebastian und Johannes von Nepomuk.