Foto Heribert Purtscher
St. Ulrich / Maria Trost, Wien

Dido und Aenaeas – Barockoper in 3 Akten von Henry Purcell
19:30 – 21:00

Das Libretto wurde von Nahum Tate nach dem Epos Aeneis von Vergil verfasst. Die erste Aufführung fand 1688 oder 1689 in London statt. Künstlerische Leitung: Michael Schade, Professor am Institut für alte Musik der Universität Wien.
Aufführungsort ist die Ulrichskirche.

Michael Schade, gefeiert als einer der führenden Tenöre unserer Zeit, ist der Deutsch-Kanadier Michael Schade regelmäßig an den wichtigsten Opernbühnen und Konzerthäusern zu erleben. Er gastierte beim Verbier, Lucerne, Grafenegg und Glyndebourne Festival, den Salzburger Festspielen, der Berliner und Hamburgischen Staatsoper, der Metropolitan Opera und der Canadian Opera Company. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Wiener Staatsoper, wo er in allen Mozart- und Strauss-Partien seines Fachs zu hören war.

Dido and Aeneas ist eine Oper in drei Akten von Henry Purcell. Das Libretto wurde von Nahum Tate nach dem Epos Aeneis von Vergil verfasst. Die erste Aufführung fand 1688 oder 1689 in London statt. Nun erklingt im Rahmen der Langen Nacht der KIrchen dieses Barockwerk in der Pfarrkirche von St. Ulrich. Unter der künstlerischen Leitung von Michael Schade als Mitglied und Lehrender am Institut für alte Musik der Universität Wien, ist das sicherlich ein „Gustostück“ für Musikliebhaber. Herzliche Einladung zum Hören!



Termin-Website: https://www.mdw.ac.at/altemusik

St. Ulrich / Maria Trost, Wien römisch-katholisch



Website: www.stulrich.com

Adresse: Sankt-Ulrichs-Platz 3 1070 Wien
Anfahrt: U2 / U3 Station Volkstheater, Ausgang Burggasse, dann Richtung Gürtel auf der rechten Seite halten, 48A Station St.-Ulrichs-Platz (stadteinwärts), 13A und 48A (stadtauswärts) Station Kellermanngasse.

Pfarrkirche St. Ulrich im Spittelbergviertel des 7. Bezirks (Neubau). Die Anfänge der Ulrichskirche reichen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Seit 1698 besitzt die Kirche das Gnadenbild „Maria Trost“. Die jetzige barocke Kirche wurde von Ferdinand Reymund in den Jahren 1721-1771 erbaut. St. Ulrich war eine der Lieblingskirchen von Kaiserin Maria Theresia. Das Altarbild stammt von Paul Troger und zeigt den Hl. Ulrich in der Schlacht am Lechfeld. Weiters gibt es Bilder von Ignaz Mildorfer und Anton Maulbertsch zu bewundern. St. Ulrich besitzt neben dem Stephansdom eine der größten Glocken in Wien, die 1782 in der Werkstätte des Glockengießers Kaspar Hofbauer gegossen wurde und nach einer Restaurierung durch die Firma Grassmayr wieder in voller Funktion erklingt. Die Ulrichskirche besticht besonders durch ihren nüchternen und sachlichen Barockstil und ist daher ein Kleinod des frühbarocken Wien. Der Gottesdienstort in St. Ulrich reicht jedoch 800 Jahre zurück. Die Pfarre hat anlässlich ihres 800 Jahre Jubiläums eine umfangreiche Festschrift über die Geschichte bis zur Gegenwart des Pfarrgebietes, das weite Teile des heutigen 7. Bezirkes umfasste, veröffentlicht. Mit viel Humor und Geschichtskenntnis führt der Verfasser, Herr Friedrich Nowotny, durch die 800 Jahre der Geschichte von St. Ulrich und des sie umgebenden 7. Bezirks. Exemplare sind in der Pfarrkanzlei und zu den Sprechstunden des Pfarrteams erhältlich, aber auch immer am Schriftenstand in der Langen Nacht.