Foto: Josef Gutmann, Jenesien
Pfarrkirche zum Heiligen Genesius, Jenesien

Dem Himmel ein bisschen näher: Den Kirchturm erkunden
19:00 – 20:40

Als Jenesier Wahrzeichen kennt ihn fast jede/r, aber wenige hatten bisher die Möglichkeit, den Kirchturm – innen – zu besteigen. An diesem Abend wird die historische Kirchturmuhr gezeigt und fachmännisch erklärt. Ganz oben im Glockenstuhl gibt’s spannende Infos zu den Glocken und deren Mechanik. Ein Blick aus dem höchsten Gebäude des Dorfes darf nicht fehlen, bevor der Abstieg angetreten wird.

Die Turmuhr erklärt der Uhrmachermeister Lukas Plattner, Interessantes im Glockenstuhl erzählt der ehemalige Mesner der Pfarrei Leo Plattner. Für den gesamten Programmpunkt ist Fabian Plattner verantwortlich.
Aus Sicherheitsgründen können immer nur kleine Gruppen den Turm „besteigen“. Geplant sind grundsätzlich drei Turmbesteigungen, mit Beginn um 19:00 Uhr, 19:35 Uhr, 20:10 Uhr. Wenn es die Führung bzw. die Gruppen erfordern, kann kurzfristig von diesem Zeitplan abgegangen werden. Treffpunkt jeweils vor dem Eingang in die Sakristei.



Pfarrkirche zum Heiligen Genesius, Jenesien römisch-katholisch



Website: https://www.pfarrei-jenesien-afing.com

Adresse: Schrann 2 39050 Jenesien
Anfahrt: 1. Mit öffentlichem Verkehrsmittel: ab Bozen mit der Autobuslinie 156 (Fahrplan aufrufbar unter: https://www.suedtirolmobil.info/fileadmin/pdf/2022/156_20211212.pdf). Der Kirche nächste Haltestelle: Widumwiese. Fahrtzeit: 22 Minuten. Fußweg Widumwiese-Pfarrkirche: ca. 5 Minuten. ---2. Mit privatem Fahrzeug: ab Bozen über die Landesstraße 99. Auffahrt (von der Luigi-Cadorna-Straße kommend): Sarntaler Straße, an der 1. Verkehrsampel links auf den Rafensteiner Weg abbiegen. Fahrtstrecke: 10 km.

Eine Kirche im Dorf Jenesien wird im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die heutige Pfarrkirche zum Heiligen Genesius im Dorfzentrum ist ein in klassizistischen Formen errichtetes Gotteshaus, erbaut in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Ausmalung der Kirche erfolgte erst Jahre später. Die gut erhaltenen Decken- und Wandgemälde zählen zu den wertvollen Dokumenten des Historismus im Lande. Der wuchtige Turm aus Sandsteinquadern geht auf das ausgehende 15. Jahrhundert zurück; der Spitzhelm wurde 1608 aufgesetzt. Seelsorglich betreuen die Benediktinerpatres des Stiftes Muri-Gries die auf ca. 1000 m.ü.M gelegene Pfarrei seit 1845.