Wiener Hofburgkapelle, Wien

Chorus Juventus Leitung: Daniel Erazo-Muñoz und Oliver Stech
18:45 – 19:30

Chorus Juventus Leitung: Daniel Erazo-Muñoz und Oliver Stech
Felix Mendelssohn Bartholdy 1809-1847 Jauchzet dem Herrn (Psalm 100)
Felix Mendelssohn Bartholdy 1809-1847 Denn er hat seinen Engeln befohlen
Max Reger 1873-1916 Nachtlied
Paul Mealor *1975 Ubi caritas
Josquin Desprez 1450-1521 El Grillo
Franz Schubert 1797-1828 Die Nacht D983 op.17/4 Männerchor
Felix Mendelssohn Bartholdy 1809-1847 Der frohe Wandersmann op.75 n.1 Männerchor
Jerry Herman 1931-2019 It only takes a moment Männerchor Bearbeitung: Kirby Shaw
Bobby Troup 1918-1999 Their hearts were full of spring Bearbeitung: Kirby Shaw
Ignacio Piñeiro 1888-1969 Las cuatro palomas Bearbeitung: Electo Silva
Traditional (Südafrika) Akekho ofana no Jesu
Traditional Spiritual Witness Bearbeitung: Jack Halloran

Das Klavier wird von der Fa. Bösendorfer zur Verfügung gestellt



Termin-Website: https://www.wsk-schule.at/oberstufe/chorus-juventus/

Wiener Hofburgkapelle, Wien römisch-katholisch



Website: www.hofmusikkapelle.gv.at

Adresse: Hofburg-Schweizerhof 1010 Wien
Anfahrt: Ringlinien, U3, 2A, 3A, 57A

Die Hofburgkapelle (HBK), Sitz der "Wiener Hofmusikkapelle" (HMK), liegt im Geviert des Schweizerhofes – erstmals 1296 erwähnt, im 15. Jhdt. erweitert, 1449 der Heiligsten Dreifaltigkeit und allen Heiligen geweiht. Architektur: Die HBK wurde nach dem Vorbild der Sainte Chapelle in Paris als Doppelkapelle in zwei Geschoßen übereinander angelegt. Im 17. Jhdt. entstand das mit barockem Helm versehene Türmchen. Die HBK besitzt drei Joche und einen in fünf Seiten des Achtecks geschlossenen Chor, der mit einem Sterngewölbe versehen ist. Das heutige Fenstermaßwerk ist neugotisch (1874/75). Das Innere der Kapelle weist kostbaren Figurenschmuck auf. Die originale Bemalung der feingearbeiteten Schlusssteine wurde in den fünfziger Jahren freigelegt. Die über dem linken Seitenaltar aufgestellte holzgeschnitzte Muttergottesstatue dürfte um 1410 entstanden sein. Unter mehrfach restaurierten Baldachinen, die nur noch teilweise den original gotischen Bestand zeigen, umstehen holzgeschnitzte, farbig gefasste Heiligenfiguren den Raum, um den himmlischen Hofstaat zu vergegenwärtigen. Emporen und Oratorien wurden ab dem 16. Jahrhundert eingebaut. In der heutigen Zahl und Anordnung gehen sie auf Kaiserin Maria Theresia zurück. Der Tabernakelaufbau des Hochaltares mutet stark klassizistisch an, das eindrucksvolle Bronzekruzifix darüber stammt aus dem Jahr 1719. Seit 1498 ist die HBK Standort für sonntägliche Gottesdienste mit Sängerknaben und Orchester, anfangs nur für den kaiserlichen Hof, heute mit den Wiener Sängerknaben, Sängern aus dem Staatsopernchor und Mitgliedern der Wiener Philharmoniker für Gäste aus aller Welt.