Termin entfernenTermin merken | Meine Termine

CANTUS Choräle und ihre kunstvollen Bearbeitungen - Sopran und Orgel, 19:15–20:00

Wiener Hofburgkapelle, Wien

CANTUS Choräle und ihre kunstvollen Bearbeitungen
Theresa Dlouhy – Sopran Wolfgang Kogert – Orgel
Georg Muffat Toccata septima Paul Hofhaimer Tandernack Arnolt Schlick Maria zart
Johann Sebastian Bach Nun komm der Heiden Heiland, BWV 659
Georg Böhm Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
Johann Ulrich Steigleder Dass Vatter unser auff Toccata Manier



CANTUS Choräle und ihre kunstvollen Bearbeitungen
Theresa Dlouhy – Sopran Wolfgang Kogert – Orgel

Georg Muffat 1653-1704 Toccata septima
Paul Hofhaimer 1459-1537 Tandernack
Arnolt Schlick 1460-1521 Maria zart
Johann Sebastian Bach 1685-1750 Nun komm der Heiden Heiland, BWV 659
Georg Böhm 1661-1733 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
Johann Ulrich Steigleder 1593-1635 Dass Vatter unser auff Toccata Manier



Termin-Website: http:// theresadlouhy.at/
Adresse: Hofburg-Schweizerhof, 1010 Wien
Anfahrt: Ringlinien, U3, 2A, 3A, 57A

Alle Termine dieser Kirche

Konfession: römisch-katholisch
Website: www.hofmusikkapelle.gv.at

Die Hofburgkapelle (HBK), Sitz der "Wiener Hofmusikkapelle" (HMK), liegt im Geviert des Schweizerhofes – erstmals 1296 erwähnt, im 15. Jhdt. erweitert, 1449 der Heiligsten Dreifaltigkeit und allen Heiligen geweiht. Architektur: Die HBK wurde nach dem Vorbild der Sainte Chapelle in Paris als Doppelkapelle in zwei Geschoßen übereinander angelegt. Im 17. Jhdt. entstand das mit barockem Helm versehene Türmchen. Die HBK besitzt drei Joche und einen in fünf Seiten des Achtecks geschlossenen Chor, der mit einem Sterngewölbe versehen ist. Das heutige Fenstermaßwerk ist neugotisch (1874/75). Das Innere der Kapelle weist kostbaren Figurenschmuck auf. Die originale Bemalung der feingearbeiteten Schlusssteine wurde in den fünfziger Jahren freigelegt. Die über dem linken Seitenaltar aufgestellte holzgeschnitzte Muttergottesstatue dürfte um 1410 entstanden sein. Unter mehrfach restaurierten Baldachinen, die nur noch teilweise den original gotischen Bestand zeigen, umstehen holzgeschnitzte, farbig gefasste Heiligenfiguren den Raum, um den himmlischen Hofstaat zu vergegenwärtigen. Emporen und Oratorien wurden ab dem 16. Jahrhundert eingebaut. In der heutigen Zahl und Anordnung gehen sie auf Kaiserin Maria Theresia zurück. Der Tabernakelaufbau des Hochaltares mutet stark klassizistisch an, das eindrucksvolle Bronzekruzifix darüber stammt aus dem Jahr 1719. Seit 1498 ist die HBK Standort für sonntägliche Gottesdienste mit Sängerknaben und Orchester, anfangs nur für den kaiserlichen Hof, heute mit den Wiener Sängerknaben, Sängern aus dem Staatsopernchor und Mitgliedern der Wiener Philharmoniker für Gäste aus aller Welt.