(c) Matthias Lee
Militärpfarre beim Militärkommando WIEN / St.Nepomuk am Fasangarten, Wien

Autorenlesung mit Dr.Tamara Scheer
20:00 – 20:40

Autorenlesung mit Dr.Tamara Scheer zu dem Buch „Von Friedensfurien und dalmatinischen Küstenrehen“, Vergessene Wörter aus der Habsburgermonarchie.

Sprechen Sie »Habsburgerisch«?
Neben »Friedensfurien« und »Dalmatinischen Küstenrehen« tummelte sich noch so einiges mehr in den Weiten der k. u. k. Monarchie: Die »Galizische Wirtschaft« beherrschte Lemberg im Osten, »Knödelfresser« dominierten das istrische Pola, im heutigen Burgenland bestellten »Bohnenzüchter« eifrig das Land … die Gesellschaft Österreich-Ungarns war vielgestaltig, wie auch ihr inoffizieller humoristischer Wortschatz. Viele der originellen Neuschöpfungen, die die Bewohner der Donaumonarchie für Nachbarn, Regionen, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens oder gesellschaftliche und politische Phänomene kreierten, verschwanden nach 1918 aus dem Sprachgebrauch.

Tamara Scheer hat sie aus Tagebüchern, Briefen, Feuilletons und Büchern wieder ausgegraben und porträtiert unterhaltsam und informativ Sprache und Lebensalltag der späten Habsburgermonarchie – ein außergewöhnliches »Wörterbuch« für Habsburg-Fans und jene, die es noch werden wollen!

Über die Autorin:
Tamara Scheer, Dr., geboren in Wien, ist Historikerin. Ihre Forschungs- und Lehrtätigkeit führte sie in den letzten Jahren nach Dublin, Ljubljana, Florenz, Oslo und Budapest. Neben ihrer Lehrtätigkeit am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien und internationalen Vorträgen arbeitet sie derzeit an einem mehrjährigen Forschungsprojekt zur Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit in der habsburgischen Armee. Nach zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen ist »Von Friedensfurien und dalmatinischen Küstenrehen« ihr erstes Sachbuch für ein breites Publikum.

Textquelle: Amalthea Verlag



Termin-Website: https://amalthea.at/produkt/von-friedensfurien-und-dalmatinischen-kuestenrehen/

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Anfahrt: Von der U4-Station Hietzing mit den Buslinien 56 B oder 156 B bis Stranzenberggasse oder mit der Buslinie 58 B bis Montecuccoliplatz. Von der U6-Station Meidling (oder S-Bahn-Station) mit der Buslinie 8 A bis Montecuccoliplatz.

Die Wiener Militärpfarrkirche "St. Johann Nepomuk", eine der vier Jugendstilkirchen Wiens, die durch die architektonische Verbindung mit dem prachtvollen "Ehrensaal der österreichischen Streitkräfte" ein weltweit einzigartiges Jugendstil-Juwel darstellt, wurde 1910 im Beisein des Kaisers als K.und K. Kriegsinvalidenhaus eingeweiht. Die "Lange Nacht der Kirchen" in der Wiener Militärpfarrkirche "St. Johann Nepomuk" - mitten in Hietzing am Küniglberg gelegen - findet nicht nur im Kirchenraum, sondern auch im unmittelbar benachbarten "Ehrensaal der österreichischen Streitkräfte" (siehe Foto) und im Seminarraum des "Jakob-Kern-Hauses" (beide Räume durch die Kirche zugänglich) statt.