Mag.a Gudrun Becker, Ökumene-Beauftragte der Diözese Linz

„Die Nacht zum Tag machen“ – kein Problem in unserer Zeit. Wir können rund um die Uhr online einkaufen, in sozialen Medien mit Menschen in Kontakt sein, vor dem Fernseher einschlafen, unterwegs sein oder im Homeoffice die Arbeit erledigen, die wir tagsüber nicht geschafft haben. Doch was passiert, wenn wir die Stille, die Dunkelheit und Langsamkeit der Nacht nicht verdrängen zu versuchen? Ich denke, wir stoßen in unserem Inneren darauf, was uns treibt und uns hemmt, was wir ersehnen und was wir befürchten.
In einem Psalm heißt es „Du brauchst dich vor den Schrecken der Nacht nicht zu fürchten“ (Ps 91,5). Die Lange Nacht der Kirchen ist eine Einladung mit dem in Berührung zu kommen, das am Tag oft übertönt, übersehen oder übergangen wird – getragen von der Hoffnung, die im Psalm zum Ausdruck kommt, beschützt und geborgen zu sein.
Ein herzlicher Dank an alle, die in dieser Nacht Räume und Zeiten dafür eröffnen!

Foto: Marie Baumschlager

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Mag.a Gudrun Becker, Ökumene-Beauftragte der Diözese Linz
„Die Nacht zum Tag machen“ – kein Problem in unserer Zeit. Wir können rund um die Uhr online einkaufen, in sozialen Medien mit Menschen in Kontakt sein, vor dem Fernseher einschlafen, unterwegs sein oder im Homeoffice die Arbeit erledigen, die wir tagsüber nicht geschafft haben. Doch was passiert, wenn wir die Stille, die Dunkelheit und Langsamkeit der Nacht nicht verdrängen zu versuchen? Ich denke, wir stoßen in unserem Inneren darauf, was uns treibt und uns hemmt, was wir ersehnen und was wir befürchten. In einem Psalm heißt es „Du brauchst dich vor den Schrecken der Nacht nicht zu fürchten“ (Ps 91,5). Die Lange Nacht der Kirchen ist eine Einladung mit dem in Berührung zu kommen, das am Tag oft übertönt, übersehen oder übergangen wird – getragen von der Hoffnung, die im Psalm zum Ausdruck kommt, beschützt und geborgen zu sein. Ein herzlicher Dank an alle, die in dieser Nacht Räume und Zeiten dafür eröffnen! Foto: Marie Baumschlager

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