Bischof Dr. Alois Schwarz, Diözesanbischof von St. Pölten

Der gewählte Bibelspruch „Du sendest Finsternis und es wird Nacht, dann regen sich alle Tiere des Waldes“ erinnert uns an die Ganzheitlichkeit und Ordnung einer gottgewollten Schöpfung, die auf nichts „vergisst“, nichts dem Zufall überlässt. Es geht im Kleinen wie auch im Großen um diese innere schöpferische Verfasstheit und Gültigkeit, die leicht zu übersehen ist. Mit dem Zuspruch aus den Psalmen wird die diesjährige Lange Nacht der Kirchen in das Zeichen der Schöpfungsverantwortung gestellt.

Wenn wir von Umwelt, Natur, Nachhaltigkeit und Verantwortung sprechen, dann ist es unsere Aufgabe als Christinnen und Christen, die spirituelle und göttliche Komponente nicht aus den Augen zu verlieren. Christliche Spiritualität drängt auf einen anderen, prophetischen und kontemplativen Lebensstil, der fähig sei, sich zutiefst zu freuen, ohne dem Konsumzwang zu unterliegen. Die nächtliche Stille einer Langen Nacht der Kirchen schenkt uns eine Pause von der Geschäftigkeit, der Verschwendung, dem Verbrauch des Tages und des Alltags besonders bewusst. Wie sehr alles mit allem zusammenhängt, wurde uns im herausfordernden Jahr der Pandemie beinahe täglich bewusst.

Entdecken wir die Wohltat dieser nächtlichen Auszeit vom Alltag, die uns und der Schöpfung eine notwendige Verschnaufpause verschafft.

Ihr Bischof Alois Schwarz

 

< Zurück zu allen Grußworten

Bischof Dr. Alois Schwarz, Diözesanbischof von St. Pölten
Der gewählte Bibelspruch „Du sendest Finsternis und es wird Nacht, dann regen sich alle Tiere des Waldes“ erinnert uns an die Ganzheitlichkeit und Ordnung einer gottgewollten Schöpfung, die auf nichts „vergisst“, nichts dem Zufall überlässt. Es geht im Kleinen wie auch im Großen um diese innere schöpferische Verfasstheit und Gültigkeit, die leicht zu übersehen ist. Mit dem Zuspruch aus den Psalmen wird die diesjährige Lange Nacht der Kirchen in das Zeichen der Schöpfungsverantwortung gestellt. Wenn wir von Umwelt, Natur, Nachhaltigkeit und Verantwortung sprechen, dann ist es unsere Aufgabe als Christinnen und Christen, die spirituelle und göttliche Komponente nicht aus den Augen zu verlieren. Christliche Spiritualität drängt auf einen anderen, prophetischen und kontemplativen Lebensstil, der fähig sei, sich zutiefst zu freuen, ohne dem Konsumzwang zu unterliegen. Die nächtliche Stille einer Langen Nacht der Kirchen schenkt uns eine Pause von der Geschäftigkeit, der Verschwendung, dem Verbrauch des Tages und des Alltags besonders bewusst. Wie sehr alles mit allem zusammenhängt, wurde uns im herausfordernden Jahr der Pandemie beinahe täglich bewusst. Entdecken wir die Wohltat dieser nächtlichen Auszeit vom Alltag, die uns und der Schöpfung eine notwendige Verschnaufpause verschafft. Ihr Bischof Alois Schwarz