Informationen zur Kirche
Kirche/Kapelle: Poln. Kirche zm Hl Kreuz
roem.-kath. Kirche
Adresse: Rennweg 5a, 1030 Wien
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Internet-Adresse: http://www.kosciol.at/
Kurzbeschreibung der Kirche: Der Bau der Rokoko-Kirche, entworfen von Nikolaus Pacassi, wurde im Jahre 1763 beendet.
Die Bezeichnung "Gardekirche" geht auf die galizische Garde zurück, die das ehemalige Spital und die Kirche 1782 von Kaiser Josef II für eigenen Bedarf übertragen hielt. In diese Garde dienten viele Polen, die aus den Gebieten stammten, welche Polens durch die Habsburgermonarchie während I und III Teilens Polens weggenommen wurden.. Die Einrichtung der Kirche stammt größtenteils aus dem enden den 18.Jahrhundert. Das Hochaltarbild hinter dem klassizistischen Hochaltar von Peter Strudel zeigt - Christus am Kreuz -, umgeben von schwebenden Engeln (1712). Der Tabernakel entstand um 1775. Daneben stehen vier reich ornamentierte Reliquienkästchen aus der Mitte des 18.Jahrhunderts. Beachtenswert ist der rechte Seitenaltar mit einem Bild der heiligen Elisabeth von Portugal, von Armen umgeben, eine italienische Arbeit aus der Mitte 17.Jahrhunderts. Das Vorsatzbild, ein Brustbild der Mater Dolorosa (2.Viertel des 17. Jahrhunderts), ist dem Ribera-Kreis sehr nahe.
Prächtiges Kolorit weist der linke Seitenaltar mit der Darstellung des Todes des heiligen Josef, geschaffen von Ignaz Heinitz von Heinzenthal (1. Hälfte des 18. Jahrhunderts), aus. Der kubische Korb der klassizistischen Kanzel(1795) gibt auf seinen Reliefs den "Guten Sämann", - Pharisäer - und - Zöllner - wieder. Als Symbol der Verbundenheit zwischen Österreich und Polen ist die sog. "Papstorgel", die Papst Johannes Paul II am 12.September 1983 geweiht hat. Rechts von der Orgelempore befindet sich eine Tafel, die an diesem Ereignis erinnert .Anlässlich der Übertragung der Kirche an polnischen Orden der Resurrektionisten in Wien (1897) und Polenseelsorge, wurden zwei Gedenktafel, sowohl in polnischer als in deutscher Sprache angebracht. Dazwischen wurde auch ein Relief placiert, das den Papst Leon XIII dargestellt
Zwischen dem Altar und Presbyterium wurde auf dem Pilaster eine treue Kopie der Muttergottes von Tschenstochau, zu der besonders gerne gebetet wird, angefertigt und feierlich unterbracht.
Auf dem Pilaster auf der rechten Seite des Altars, unterhalb des Bildes "Gottes Barmherzigkeit", befindet sich eine Reliquie der hl. Faustyna Kowalska, errichtet im Jahr 2009.
Verkehrsanbindung: Straßenbahn 71 ,D