Herzlichen Dank den Helfern!
Im ersten Bezirk, am Stephansplatz drei,
war die "Lange Nacht der Kirchen" für mich schnell vorbei.
Mein Programm dafür war gut abgestimmt,
doch dabei sollte es nicht bleiben,
als erstes wollte ich lernen:
"Hebräisch in 40 Minuten - Lesen und Schreiben".
Der Saal 58 war mehr als nur voll.
Die Einleitung jedoch klang wunderbar, toll,
es begann mit "Alef" und (er ist nicht im) "Bet";
ich aber brauchte bald ein "Erste Hilfe-Bett".
Davor war mir heiß, die Luft war zum Schneiden,
ich entschied mich daher nicht länger zu bleiben,
sondern suchte sehr schnell nach offenem Fenster
bevor ich noch sehe, irgendwelche "Gespenster".
Dies gelang mir bald, die frische Luft tat gut,
es begann sich alles zu drehen, doch ich hatte den Mut
auf den Beinen zu bleiben, dies war aber ein Trug.
Als ich wieder zu mir kam, oh welch ein Bestand:
Einer stützte meinen Kopf, ein Anderer hielt die Hand,
der Dritte hatte es schwer - hielt leblose Beine
bis Jemand den Sessel darunter schob, waren das meine?
Eine Frau wollte wissen, ob ich Herz-Probleme habe?
Dies verneinte ich begründend, dass ich kein Herz mehr habe:
"Ich habe es meiner Gattin geschenkt, vor fast 50 Jahren,
darum kann ich jetzt auch keinen Herzinfarkt haben".
Da kam schon die Rettung, der Arzt nicht allein,
sie legten mich aufs Notbett, das war wieder fein.
Mein schönes Programm war bis 12 (24 Uhr) angelegt,
das hab' ich geschafft, mich (nach dem WiSpi-Aufenthalt) kurz danach ins
(eigene) Bett gelegt.
[[ Ich war "Auf der Suche nach dem wahren Glück" >>>
(Augustmeriorche 20:00-21:00), wollte wissen "Wer bin ich?" /Gedanken für
die Nacht. Dietrich Bonhoeffer:
Texte Seines Lebens >>> (Lutherische Stadtkirche 22:00-23:00)
abschließend noch ein "MusikalischerAusklang" >»
(Deutschordenskirche23:oo-oo:oo)] ]
Es kam Alles anders - "der Mensch denkt, Gott lenkt".
Ich danke allen Helfern fürs aufopfernde Tun,
vor allem meiner Gattin, sie konnte nicht ruh 'n,
ich danke für das "Lange Nacht-Geschenk".
Vergelt's Gott!
A. R
(red)