Statements - Graz
Mag. Siegfried Nagl
© Bürgermeister der Stadt Graz

Heimat ist heutzutage weniger ein Ort, als vielmehr ein Gefühl. Dieses Gefühl sollen Menschen haben, die in Graz leben. Dazu tragen Stadtentwicklungsprojekte im Westen von Graz genauso bei, wie das ständige Zugehen auf Menschen die zuwandern und der Dialog mit den vielen in Graz ansässigen Religionsgemeinschaften.

Auch der bewusste Blick auf die Menschenrechte hebt die Lebensqualität in der Stadt und wir haben als einzige UNO - Menschenrechtsstadt in Europa viele Projekte in den vergangenen 10 Jahren umgesetzt auf die wir zu Recht stolz sein können.

Die Menschenrechtsstadt Graz hat dafür zu sorgen, dass ihre Bürgerinnen und Bürger eine adäquate soziale Grundsicherung erhalten. Das erfüllen wir mit großem Engagement. Darüber hinaus bekommt jeder Mensch bei uns ein Dach über dem Kopf, Essen und medizinische Betreuung. Es muss daher niemand betteln. Betteln in Europa wieder zu "normaler" Arbeit zu erklären widerspricht der Menschenwürde. Vielmehr muss die EU die Grundsicherung aller ihrer Bürgerinnen und Bürger und den Minderheitenschutz sicherstellen und dies zur Voraussetzung von Förderungen machen. Da Österreich - und damit jede Österreicherin und jeder Österreicher - Nettozahler in der EU ist dürfen wir das mit Recht nachdrücklich einfordern.

 

 

(red)



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