| Lange Nacht: Eine Begegnung zwischen Kirche und Gesellschaft | ||
| Die "Langen Nacht der Kirchen" findet am 28. Mai 2010 in den zehn österreichischen und acht tschechischen Diözesen statt. Mehr als 700 Kirchen in ganz Österreich und 320 Kirchen in Tschechien öffnen an diesem besonderen Abend ihre Türen. Zu einem informellen Treffen kamen am 21. April 2010 die Vertreter des Wiener Teams und der tschechischen Organisationsteams in Prag zusammen. | ||
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Im Mittelpunkt standen beim Informationstreffen am 21. April 2010 in Prag ein gegenseitiges Kennenlernen und ein Austausch der Erfahrungen über die Großveranstaltung. In Wien findet die "Lange Nacht" bereits zum sechsten Mal statt, in ganz Österreich zum zweiten Mal. Nach der Premiere der Langen Nacht in den Diözesen Brno (Brünn) und Plzeň (Pilsen) im Jahr 2009 haben am 28. Mai 2010 Kirchen in allen tschechischen Diözesen ihre Türen weit geöffnet. "Die Kirche in Tschechien nutzt diesen Abend, diese Nacht, um einen Anknüpfungspunkt zwischen Kirche und Gesellschaft, die sehr säkular ist, zu finden. "'Noc kostelu' ist ein gutes Instrument, um das vorzustellen, wovon und womit Kirche lebt, und es auch in die Gesellschaft zu tragen", formuliert der Pressesprecher der Erzdiözese Prag, Aleš Pištora die Gründe, warum die Prager Erzdiözese bei der Langen Nacht der Kirchen mitmacht. In Tschechien sei die erste Etappe nach der Wende dem inneren Aufbau der Kirche gewidmet worden, jetzt kann die zweite Phase, die Begegnung mit der Gesellschaft, beginnen, so Pištora. Die Lange Nacht sei vor allem eine Gelegenheit, nicht an der Kirche vorbei, sondern hineinzugehen, zu lernen, was in der Kirche passiert. "Wir sind überzeugt, dass die 'Noc kostelu' ein neues Licht auf unsere Kirche werfen kann", betont Pištora. Der neue Prager Erzbischof Dominik Duka sagte in einem Interview zu seiner Bischofsweihe: "Die einfachste Weise die Kirche zu öffnen, ist die Kirche zu öffnen. Ich kündige für alle Interessenten die 'Noc kostelu' an." "Lange Nacht ist vor allem Begegnung"In einer Grußadresse an die MitarbeiterInnen und BesucherInnen der Langen Nacht der Kirchen in Tschechien betont Kardinal Christoph Schönborn die vielfältigen Möglichkeiten, die die "Lange Nacht" hervorbringt: "Die Lange Nacht der Kirchen ist vor allem Begegnung: Begegnung mit Gleichgesinnten, mit Menschen, die neugierig sind, und mit Menschen, die auf der Suche sind oder eine Sehnsucht in sich tragen. Es ist eine Begegnung mit den Ausdrucksformen christlichen Glaubens in Architektur, Musik, Mystik und Liturgie. Und letztlich ist es eine Begegnung mit Gott, der uns in dieser Nacht in vielfältiger Form entgegenkommt. Es liegt an uns, Ihn zu erkennen." Auch das ökumenische Aufeinanderzugehen ist dem Wiener Erzbischof wichtig: "Die Lange Nacht der Kirchen ist aber auch eine Begegnung der christlichen Konfessionen - auch hier werden Grenzen überschritten und das Verständnis für das Gemeinsame, aber auch der noch Trennende geweckt." Gerade in einer Zeit, in der die Frage nach Gott immer mehr an den Rand gedrängt werde, sei die Lange Nacht der Kirchen ein wichtiges ermutigendes Zeichen. Der Wiener Projektleiter, Bischofsvikar Karl Rühringer, wünscht den tschechischen Nachbarn die Erfahrungen von christlichem Leben, die "sich in mitmenschlichen Begegnungen, in der Musik, in der Architektur und natürlich in der Liturgie ausdrücken. Lassen sie sich in dieser Nacht ein Stück weit vom Transzendenten, vom Mystischen, ja vom Göttlichen berühren." Mehr als 700 Kirchen in Österreich zwischen Bodensee und Neusiedlersee haben am 28. Mai ihre Türen zu spannendem und interessantem Programm offen. Nähere Informationen zu den Veranstaltungen der "Langen Nacht der Kirchen": www.langenachtderkirchen.at und in Tschechien: www.nockostelu.cz. PressefotosDie Vorschau kann kleiner sein als das Originalbild. Um die Bilder in
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as". Präsentation der "Langen Nacht der Kirchen" und "Noc kostelu" in Prag.
Die
Teams der Diözesen: SOUČKOVÁ Zlata (Brno), Mechtild ESCHHAUS, Vera RIEDER,
Anna-Marie DOCZY (alle Wien), Kristina POLÁČKOVÁ und Ales PIŠTORA
(Prag). (red) |
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