Dr. Ägidius Zsifkovics, Bischof von Eisenstadt

„Auch blieben sie die Nacht über um das Haus Gottes“ (1 Chr 9,27): Das Erste Buch der Chronik, aus dem das Motto der diesjährigen Langen Nacht der Kirchen entnommen ist, erzählt von Menschen in Jerusalem, die sich in den Dienst des Hauses Gottes stellen, es behüten und „alle Morgen die Türen auftun“. Weil das Haus Gottes zur Herberge ihres Daseins wird, hat das Bedrohliche und Dunkle der Nacht hier keinen Raum. Nicht Angst und Schrecken, Chaos und Finsternis machen sich hier breit. Das Haus Gottes, das mit jedem Hinhören auf den Geist des Evangeliums je neu entsteht, gebildet und gebaut wird, ist der eigentliche Ankunftsraum des Menschen, der sein wahres Freisein begründet und Erfüllung auf dem Fundament der Liebe schenkt.

Das Haus Gottes, der Ankunftsraum für das erfüllte Freisein des Menschen ist offen für alle. Es lädt unaufhörlich ein, frei zu werden für die annehmende Begegnung mit sich selbst, für die liebende Begegnung mit anderen, für die verwandelnde Begegnung mit dem Geber alles Guten. Die Lange Nacht der Kirchen ist eine wunderbare Gelegenheit, das Haus Gottes im Sinne eines Begegnungs- und Ankunftsraumes zu erfahren. Sie inspiriert und motiviert Jahr für Jahr zehntausende Menschen, sich auf das Haus Gottes einzulassen, es mit Gebet und Gesang, mit Besinnung und Meditation, mit Tanz und Begeisterung, mit Kreativität und Hingabe lebendig zu gestalten.

Bei all der eindrucksvollen Vielfalt der Programmpunkte hat die Lange Nacht der Kirchen doch immer einen einheitlichen Orgelpunkt, der alle Mannigfaltigkeit ihrer Angebote durchstimmt: dieser Grundton zeigt sich in den offenen Herzen für Jesus als den Weg für jede echte Begegnung: mit sich selbst, mit anderen, mit Gott. Ich wünsche allen Kirchennachtschwärmerinnen und Kirchennachtschwärmern, dass sie diese Offenheit und Freude für Christus entdecken. Macht die Lange Nacht der Kirchen zum Fest der Begegnung aus der Kraft des Ankommens bei Christus!

+ Ägidius

Bischof von Eisenstadt

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Dr. Ägidius Zsifkovics, Bischof von Eisenstadt
„Auch blieben sie die Nacht über um das Haus Gottes“ (1 Chr 9,27): Das Erste Buch der Chronik, aus dem das Motto der diesjährigen Langen Nacht der Kirchen entnommen ist, erzählt von Menschen in Jerusalem, die sich in den Dienst des Hauses Gottes stellen, es behüten und „alle Morgen die Türen auftun“. Weil das Haus Gottes zur Herberge ihres Daseins wird, hat das Bedrohliche und Dunkle der Nacht hier keinen Raum. Nicht Angst und Schrecken, Chaos und Finsternis machen sich hier breit. Das Haus Gottes, das mit jedem Hinhören auf den Geist des Evangeliums je neu entsteht, gebildet und gebaut wird, ist der eigentliche Ankunftsraum des Menschen, der sein wahres Freisein begründet und Erfüllung auf dem Fundament der Liebe schenkt. Das Haus Gottes, der Ankunftsraum für das erfüllte Freisein des Menschen ist offen für alle. Es lädt unaufhörlich ein, frei zu werden für die annehmende Begegnung mit sich selbst, für die liebende Begegnung mit anderen, für die verwandelnde Begegnung mit dem Geber alles Guten. Die Lange Nacht der Kirchen ist eine wunderbare Gelegenheit, das Haus Gottes im Sinne eines Begegnungs- und Ankunftsraumes zu erfahren. Sie inspiriert und motiviert Jahr für Jahr zehntausende Menschen, sich auf das Haus Gottes einzulassen, es mit Gebet und Gesang, mit Besinnung und Meditation, mit Tanz und Begeisterung, mit Kreativität und Hingabe lebendig zu gestalten. Bei all der eindrucksvollen Vielfalt der Programmpunkte hat die Lange Nacht der Kirchen doch immer einen einheitlichen Orgelpunkt, der alle Mannigfaltigkeit ihrer Angebote durchstimmt: dieser Grundton zeigt sich in den offenen Herzen für Jesus als den Weg für jede echte Begegnung: mit sich selbst, mit anderen, mit Gott. Ich wünsche allen Kirchennachtschwärmerinnen und Kirchennachtschwärmern, dass sie diese Offenheit und Freude für Christus entdecken. Macht die Lange Nacht der Kirchen zum Fest der Begegnung aus der Kraft des Ankommens bei Christus!
+ Ägidius Bischof von Eisenstadt