Bischof DDr. Klaus Küng, Diözesanbischof von St. Pölten

„Erfüllt von der Herrlichkeit Gottes“, so beschreibt uns die Bibel das neue,
himmlische Jerusalem in der Offenbarung des Johannes, dem Schriftabschnitt, aus
dem das Motto des heurigen Jahres zur langen Nacht der Kirchen stammt.
Erfüllt von der Herrlichkeit Gottes sind auch unsere Kirchen, als Orte, an denen Gott
unter uns wohnt und erfahrbar wird.
Sie sind offene Räume, sie wollen und sollen einladend sein – eine Eigenschaft und
Herzenssache Jesu, der uns seine offenen Arme entgegenstreckt, als Vertrauter, als
Freund.

Deswegen sollen Kirchen auch keine verschlossenen Türen haben mit kurzfristigen
Öffnungszeiten, sondern ihr Wesensmerkmal ist eine richtig verstandene
Außenwirkung, eine Einladung zum Eintreten und zum Aus- und Einatmen.
Diese Außenwirkung ist immer auch ein Auftrag an uns als Gesellschaft, denn
niemand von uns will sich letztlich selbst „genügen“ sondern in Beziehung stehen,
wertgeschätzt und wirksam sein.

Mit ihren vielfältigen Orten und Stationen ist die Lange Nacht der Kirchen daher eine
ausgezeichnete Gelegenheit, miteinander und mit Gott in Beziehung zu treten. Sie ist
gleichzeitig eine Nacht zum Staunen, zum Hören und Schauen, zum Teilen und
Mitteilen.

In der Ruhe der Nacht liegt viel Kraft, das gilt in unserem Land auch für die
inzwischen zur herausragenden Tradition gewordenen Lange Nacht der Kirchen.
Wir alle sind dazu herzlich eingeladen!

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Bischof DDr. Klaus Küng, Diözesanbischof von St. Pölten
„Erfüllt von der Herrlichkeit Gottes“, so beschreibt uns die Bibel das neue, himmlische Jerusalem in der Offenbarung des Johannes, dem Schriftabschnitt, aus dem das Motto des heurigen Jahres zur langen Nacht der Kirchen stammt. Erfüllt von der Herrlichkeit Gottes sind auch unsere Kirchen, als Orte, an denen Gott unter uns wohnt und erfahrbar wird. Sie sind offene Räume, sie wollen und sollen einladend sein - eine Eigenschaft und Herzenssache Jesu, der uns seine offenen Arme entgegenstreckt, als Vertrauter, als Freund. Deswegen sollen Kirchen auch keine verschlossenen Türen haben mit kurzfristigen Öffnungszeiten, sondern ihr Wesensmerkmal ist eine richtig verstandene Außenwirkung, eine Einladung zum Eintreten und zum Aus- und Einatmen. Diese Außenwirkung ist immer auch ein Auftrag an uns als Gesellschaft, denn niemand von uns will sich letztlich selbst „genügen“ sondern in Beziehung stehen, wertgeschätzt und wirksam sein. Mit ihren vielfältigen Orten und Stationen ist die Lange Nacht der Kirchen daher eine ausgezeichnete Gelegenheit, miteinander und mit Gott in Beziehung zu treten. Sie ist gleichzeitig eine Nacht zum Staunen, zum Hören und Schauen, zum Teilen und Mitteilen. In der Ruhe der Nacht liegt viel Kraft, das gilt in unserem Land auch für die inzwischen zur herausragenden Tradition gewordenen Lange Nacht der Kirchen. Wir alle sind dazu herzlich eingeladen!