Diözese Eisenstadt

Termin Detail:

Workshop für Kinder und Jugendliche

05.06.2009 20:00 - 00:00 Uhr

Zu den Themen "Dritte Welt" und "Das Land Jesu", von der Katholischen Jugend gestaltet.

Kategorie: Jugendprogramm, Gespräch & Begegnung



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Informationen zur Kirche

Kirche/Kapelle: Basilika zu Mariä Geburt in Frauenkirchen
roem.-kath. Kirche

Adresse: Kirchenplatz 2, 7132 Frauenkirchen

Internet-Adresse: http://www.franziskaner.at/neuhaeuser/index.php?haus=8

Kurzbeschreibung der Kirche: In einer verschollenen Urkunde von 1335 wird Frauenkirchen als viel besuchter Wallfahrtsort beschrieben. Die erste Kirche wurde im Türkenjahr 1529 zerstört, das alte Gnadenbild blieb wie durch ein Wunder unversehrt. Daraufhin blieb die Kirche mehr als 100 Jahre lang eine Ruine.
Erst als das Gebiet in den Besitz des Hauses Esterhàzy erwachte neues Leben. Paul Esterhàzy gründete die Ortschaft neu, ließ die Kirche wieder aufbauen und holte Franziskanerpatres zur seelsorgerischen Betreuung der Menschen. 1680 waren Kirche und Kloster fertig. Aber schon drei Jahre später zerstörten die Türken diese erneut. Als Paul Esterhàzy 1687 in den Fürstenstand erhoben wurde, gelobte er, in Frauenkirchen eine Kirche zu Ehren der Gottesmutter zu errichten. 1695 wurde unter Baumeister Francesco Martinelli mit dem Neubau der Kirche begonnen. Am 19. November 1702 konnte der prachtvolle Bau geweiht werden. Der Fürst stiftete dem neuen Gotteshaus eine aus dem Mittelalter stammende Gnadenstatue. Besondere Berücksichtigung verdienen die Wandmalereinen von Luca Colomba, aber auch die Anbetungskapelle und die jährlich wechselnde Ausstellung in den ehemaligen Vorratskammern und Stallungen des Klosters.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Gnadenstatue in Wien verwahrt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage innen und außen mehrmals saniert. Im Jahre 1990 wurde das Gotteshaus zur ersten Basilika des Burgenlandes erhoben.
Jahr für Jahr pilgern unzählige Gläubige aus ganz Österreich, und aus vielen Nachbarländern zum Heiligtum „Maria auf der Heide – Maria Zuflucht der Sünder“. Zahlreiche Gruppen kommen als Fußwallfahrer.
Bis heute werden Wallfahrtskirche und Pfarre Frauenkirchen von den Franziskanern betreut. Seit 1999 leben Mitglieder der Schwesternkongregation „Josefsschwestern“ aus Indien im ursprünglichen Teil des Klosters. Vier Mal im Jahr erhalten die Freunde des Heiligtums die Zeitschrift „Gruß aus Frauenkirchen“.

Verkehrsanbindung: A4 Abfahrt Mönchof, dann noch 11 km bis Frauenkirchen