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Freuen sich auf die „Lange Nacht der Kirchen“ v.l.n.r.: Mag. Iris Binder (Projektleiterin), Mag. Christian Peham (Vorstand Stadtwerke), Dir. Erich Obertautsch (Wiener Städtische), Dipl.-Ing. Romeo Karré (Vorstand Stadtwerke), Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz, Superintendent Mag. Manfred Sauer, Gabriele Semmelrock-Werzer (Vorstandsdirektorin Kärntner Sparkasse), Diethard Theuermann (Prokurist Kärntner Sparkasse).

Am Freitag, dem 29. Mai, findet österreichweit bereits zum elften Mal die ökumenische „Lange Nacht der Kirchen“ statt. In Kärnten laden ab 18 Uhr christliche Kirchen an insgesamt 100 Standorten – das ist seit Bestehen der „Langen Nacht der Kirchen“ die größte Zahl an teilnehmenden Kirchen – zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Auf die Besucherinnen und Besucher wartet wieder ein buntes Programm mit mehr als 400 Programmstunden.
Einen besonderen Schwerpunkt im Rahmen der „Langen Nacht der Kirchen“ bildet heuer das von Papst Franziskus weltweit ausgerufene „Jahr der Orden“. Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz und P. Antonio Sagardoy OCD, Bischofsvikar für die Ordensgemeinschaften, laden um 20.30 Uhr zu einem Schwerpunktabend zur heiligen Teresa von Avila mit Einblicken in deren Leben und Wirken, spanischer Gitarrenmusik und anschließender Agape in den Garten des Bischofshauses (bei Schlechtwetter: Festsaal) ein. Der hl. Franz von Assisi steht in der Pfarrkirche in Karnburg im Mittelpunkt des Abends. Auch die Kärntner Ordensgemeinschaften beteiligen sich an der „Langen Nacht der Kirchen“. Die Karmelitinnen in Himmelau, der einzige „Klausurorden“ in der Diözese Gurk, öffnen ihre Türen und laden zum gemeinsamen Gebet. Die Ordensgemeinschaften in und um Klagenfurt stellen sich im Ursulinenkonvent vor und stehen für das persönliche Gespräch zur Verfügung. Weiters laden z. B. die Klagenfurter Elisabethinenschwestern zur Besichtigung der historischen Klosterapotheke und des Kunsthauses „Marianna“ im Konvent ein. Die Klagenfurter Kapuzinerpatres führen durch ihre Klosterbibliothek. Die Benediktinerpatres vom Stift St. Paul laden in Wolfsberg zum gemeinsamen Abendgebet und präsentieren den frischen Prälatenwein, und auch die Franziskaner in Villach-St. Nikolai öffnen mit einem bunten Programm ihre Türen. 

Glockenschläger, Geld, Geschichten. 

Generalvikar Msgr. Dr. Engelbert Guggenberger feiert in Molzbichl einen Gottesdienst und segnet anschließend das neue Museum „Carantana“, wo es an diesem Abend kostenlose Führungen gibt. In der Klagenfurter Dompfarre sind die Glockenschläger aus Smlednik bei Krainburg in Slowenien zu Gast. Außerdem wartet in der Dompfarre ein Abend rund um biblische Zitate,bei dem u. a. „Milch und Honig fließen“ werden, auf die Besucher,. In der Kreuzberglkirche sprechen Prälat Horst M. Rauter und Prof. Manfred Posch über den „Himmel der Theologen und den Himmel der Naturwissenschaftler“, anschließend sind Interessierte zur Himmelsbeobachtung bei der Sternwarte geladen. Zur „Begegnung mit dem Islam“ gibt es in  der evangelischen Johanneskirche in Klagenfurt die Möglichkeit, in Klagenfurt-St. Ruprecht steht das Judentum im Mittelpunkt. Über „Die Kirche und das liebe Geld“ informieren in der Kirchenbeitragsstelle Klagenfurt Diözesanökonom Finanzkammerdirektor Mag. Franz Lamprecht und der Leiter der Kirchenbeitragsstelle, Gabriel Stabentheiner. Geschichten aus dem Caritas-Alltag, umrahmt von Jazz-Musik, hören Interessierte in der Bürgerspitalskirche. Einen Jugend-Schwerpunkt organisiert die Katholische Jugend in der Pfarre Klagenfurt-St. Theresia. In Villach führt eine „Lange Nacht-Wanderung“ der Pfarren Heiligste Dreifaltigkeit und St. Jakob zum Johanner-Kircherl. In St. Andrä sind sowohl die Stadtpfarrkirche als auch die Basilika Maria Loreto geöffnet. Am Standort Stift Gurk ist die „Schatzkammer Gurk“ geöffnet. Im Dom gibt es u. a. einen geführten Rundgang bei Kerzenschein, begleitet von Musik auf mittelalterlichen Instrumenten. 

Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz
 betont, dass die christlichen Kirchen mit den vielen Veranstaltungen im Rahmen der „Langen Nacht der Kirchen“ auch daran erinnern, „wie schön und hell jene Räume und Lebenswirklichkeiten sind, in denen Gott sein Werk vollendet“. 
Superintendent Mag. Manfred Sauer
 bezeichnet die „Lange Nacht der Kirchen“ als „ein Angebot der Ermutigung, in der Gemeinschaft des Glaubens die Kräfte des Widerstands gegen die Dunkelheit der Welt zu stärken“. 
Projektleiterin Mag. Iris Binder
 freut sich über die jährlich steigende Zahl an beteiligten Kirchen und Besuchern und verweist darauf, dass die „Lange Nacht der Kirchen“ zwar einerseits eine Großveranstaltung sei, „andererseits lebt sie von den vielen einzelnen Begegnungen der Menschen in den teilnehmenden Kirchen“.
Unterstützt wird die „Lange Nacht der Kirchen“ in Kärnten auch heuer wieder von der Wiener Städtischen Versicherung, der Kärntner Sparkasse und den Stadtwerken Klagenfurt.

Landesdirektor Erich Obertautsch
 von der Wiener Städtischen Versicherung betont, dass die Wiener Städtische „mit großer Freude“ auch im heurigen Jahr die „Lange Nacht der Kirchen“ unterstützte, da sie „einen wesentlichen Beitrag dazu leistet, die Kultur der heimischen Kirchen zu bewahren und der Gesellschaft näher zu bringen“. 
Vorstandsdirektorin Gabriele Semmelrock-Werzer
 von der Kärntner Sparkasse AG verweist darauf, dass im Rahmen der „Langen Nacht der Kirchen“ nicht nur die Möglichkeit bestehe, „Kirchen der eigenen Religionsgemeinschaft zu besuchen,  sondern auch andere Kulturen und Kirchen kennen zu lernen”. 
Dipl.-Ing. Romed Karré
, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe bezeichnet die „Lange Nacht der Kirchen“ als „gelungene Veranstaltungsreihe“, die „unvergessliche Eindrücke und einmalige Erlebnisse in höchst ungewöhnlicher Umgebung“ bietet. Auch Mag. Christian Peham, Vorstand der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe, schätzt die „Lange Nacht der Kirchen“ und den „Ideenreichtum der Vertreter der christlichen Kirchen“.